19.03.2012

Britische Übungen in Logik: Christliches Kreuz während der Arbeitszeit verboten, muslimische Kopftücher erlaubt...

"Vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand", heißt
es und soll sagen, da weiß niemand so wirk-
lich, wie das wohl aus-
geht in beiderlei Stür-
men. Eine englische Krankenschwester kann davon inzwischen auch ein Lied singen, ein trauriges allerdings. Als Christin darf sie laut An-
ordnung ihrer Krankenhausleitung keine Halskette mit Kreuz tragen. Das Arbeitsgericht bestätigte Shirley Chaplin leider die Richtigkeit dieser Entscheidung.
Der Clou: 30 Jahre lang hatte sie das Kettchen mit Kreuz unbean-
standet auch im Dienst getragen, bis man Anstoß daran nahm. Patienten könnten vielleicht daran zerren und die Krankenschwester am Hals verletzen, lautet das offizielle Argument, das durch die jahr-
zehntelange Unfallfreiheit längst widerlegt ist. Als Alternative schlug man ihr vor, das Kreuz in einer Tasche ihrer Kleidung mit sich zu führen oder fort von den Kranken in den Bürodienst zu wechseln.
Die Schwester jedoch zeigt Zivilcourage und legt sich mit Krankenhaus und Gericht an. Bezüglich der angeblichen Verletzungsgefahr sei sie bereit, das Kettchen etwas zu kürzen, aber keinesfalls werde sie das Kreuz als Bekenntnis ihres Glaubens ablegen.
Etwas seltsam findet sie es schon, dass ihr Arbeitgeber und das Gericht verlangen, ihren Glauben zu verstecken, während gleichzeitig Kolleginnen muslimischen Glaubens das Tragen von Kopftüchern erlaubt sei, mit der Auflage, es eng um den Kopf zu binden. Erstaunlich: Sogar Muslime solidarisieren sich inzwischen mit ihr.
So erklärte der Vorsitzende des muslimischen Ausbildungszentrums Oxford in der bekannten Zeitung "Daily Mail", er habe den Eindruck, "das Christentum steht in diesem Land unter Belagerung", da es immer wieder ähnliche Fälle gegeben hat.
Shirley Chaplin kämpft jedenfalls weiter. Nun liegt ihr Widerspruch sogar schon beim Europäischen Gerichtshof für Menschen-
rechte
in Straßburg, und man darf demnächst bezüglich dessen Entscheidung sehr gespannt sein...
Der eigentlich "Witz" kommt noch: Katholiken in England weisen amüsiert darauf hin, man möge sich doch bei Gericht auch mal die britische Flagge ansehen, den "Union Jack". Wie man un-
schwer erkennen kann, enthält er gleich drei Kreuze... - Dann rollt mal schnell eure Fahnen ein!

- Pressebericht dazu >> BITTE KLICKEN !
- Falls es in Großbritannien irgendjemand interessiert: § 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention >> BITTE KLICKEN !

Neuer Bundespräsident Gauck: Guter Start - den "Blabla"-Test bestanden!

Gestern wurde in Berlin Joachim Gauck zum neuen Bundespräsi-
denten gewählt. Sicher ein Grund zur Freude. Aber verstehen die Bürger auch, was er sagt, was er meint? - Vom Gefühl her war meine Meinung bisher: Ja, dieser Mann kommt an.
Doch mit den Gefühlen ist das manchmal so eine Sache. Und so habe ich seine Antritts-
rede, die man z.B. hier bei "SPIEGEL ONLINE" (BITTE KLICKEN!) im Wortlaut nachlesen kann, einem unbe-
stechlichen Test unter-
zogen. Es gibt nämlich ein Computerprogramm, das in Windeseile einen eingegebenen Text online und sofort auf seine Verständlichkeit untersucht und eine Bewertung abgibt. In den Erläuterungen der be-
treffenden Homepage heißt es: "PR-Profis, Politiker, Berater, Werbe-
texter oder Professoren müssen hier tapfer sein! - Das BlaBlaMeter entlarvt schonungslos, wieviel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen hat. Ein praktischer Helfer für alle, die mit Text zu tun haben!
Kopieren Sie Ihren Text in das freie Feld und testen Sie Ihren Schreib-
stil. Das funktioniert mit deutschen Texten bis zu einer Länge von 15.000 Zeichen (Rest wird abgeschnitten). Für ein sinnvolles Ergebnis sollte die Textprobe eine gewisse Mindestlänge haben (3-5 Sätze)."
(Zitat-Ende)
Ergebnis: Gratulation - der neue Bundes-
präsident
hat den Test bestanden (siehe Abbildung)! --
Also jetzt nichts wie ran!
Beim "BlaBlaMeter" können Sie es auch mit eigenen und mit fremden Texten ausprobieren >>> BITTE KLICKEN !



18.03.2012

Sonntagsvideo: Ganz schön muntere Vögelchen...

Auch diesmal gibt's wieder das Sonntagsvideo, heute ganz be-
sonders für die Tierfreunde, und das auch noch gleich im Doppelpack.
Ganz schön munter, die Flattermänner und Flatterfrauen... - Schönen Sonntag noch!

Enten bitte nicht füttern…

Katze und Vogel als beste Freunde…

Erzbistum München bietet in Rom für 9,7 Millionen Euro ein günstiges Quartier auch für Pilger und Familien!

Die Kirche muss sparen. Natürlich nicht immer. Ein Erzbischöf-
liches Palais z.B. in München darf schon was kosten. Oder jetzt auch ein Gästehaus in Rom, das die Erzdiö-
zese München für schlappe 9,7 Millionen Euro (ohne Renovierungskosten, Personal und Ausgaben für den laufenden Betrieb) erworben hat.
Solch ein Gebäude brauchen eigentlich alle deutschen Diözesen ganz dringend - ob allerdings auch die anderen eines in dieser finanziellen Größenordnung bereits ihr eigen nennen, ist mir nicht bekannt. Aber wer weiß – vielleicht ist dies jetzt eine Inspiration für die Marx’schen Kollegen?
Die Münchener wollen sich jedenfalls mit diesem „Haus der Begeg-
nung“
besser in Rom vernetzen, heißt es: 10 Gästezimmer, Kapelle, Esszimmer und Aufenthaltsraum stehen zur Verfügung.
Aber für wen eigentlich? – Der Presse teilt man mit: für die Leitung der Erzdiözese, für Mitglieder des Domkapitels, für Mitarbeiter des Mün-
chener Ordinariates, für Vertreter der Laienräte und auch sogar für kleinere Pilgergruppen und Familien
, die dann dort ein günstiges Quartier finden könnten.
Na, da sind war aber mal gespannt, wo überall die Adresse und Buchungsmöglichkeit bekanntgegeben wird, und wie viele Familien
da pro Jahr unterkommen und zu welchem Preis. ...

Weiterlesen? >>> BITTE KLICKEN !


17.03.2012

Liebe CARITAS-Mitarbeiter: Unsere Wohnung bitte nicht leerräumen...!

- Zur Predigt 4. Fastensonntag B (18.3.) >> HIER KLICKEN ! -

Wir wissen: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Den Schaden hatten im vorliegenden Falle allerdings gleich zwei: ein ahnungsloser Mieter aus Herne im Ruhrgebiet und die CARITAS.
Der peinliche Zwischenfall sorgte in den Medien dieser Tage für einige Schlagzeilen; auch das Fernsehen berichtete. Als der 41-jährige Mann abends von der Arbeit heimkam, war seine Wohnung komplett leergeräumt. Die alarmierte Polizei fand heraus: Mitarbeiter der CARITAS waren in dem großen Mietshaus tätig, um auftragsgemäß eine Haushaltsauflösung durchzu-
führen. Ihr Pech: Die kräftigen Männer erwischten leider die falsche Wohnung...!
So konnte der Betroffene am nächsten Tag im Möbelhof der CARITAS nach seinen Siebensachen fahnden, nur teilweise mit Erfolg. Klar, dass die CARITAS haftet und Schadensersatz leistet.
- Einer von vielen Presseberichten dazu >> BITTE KLICKEN !
- Video in der Mediathek von "Brisant" >> BITTE KLICKEN !
Andere können's aber auch:
- Polizei brach falsche Wohnung auf >> BITTE KLICKEN !
- Polizei stürmte falsche Wohnung >> BITTE KLICKEN !
- Falsche Polizisten räumten Wohnung aus >> BITTE KLICKEN !
- Polizei erwischt 40 mal die falsche Wohnung >> BITTE KLICKEN !

Dieser Fernseh-Spot der CARITAS enthält viel Wahrheit: