Apg 1,12-14
1 Petr 4,13-16
Joh 17,1-11a
Evangelium: Joh 17,1-11a
In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, daß du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir.
MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT
In Gottes Namen !
„Vater, die Stunde ist da.“
Eigentlich kennen wir das auch: es gibt Situationen, da gilt: Jetzt oder nie! Jetzt ist der richtige Moment! Wenn eine Schwangere unmittel-
bar vor der Geburt heftige Wehen bekommt, weiß sie auch, dass sie sich jetzt nichts anderes mehr vornehmen kann: Jetzt gibt es kein Plauderstündchen, jetzt gibt es keine dringenden Arbeiten im Haushalt, jetzt gibt es nur eines, und das ist unaufschiebbar: die Geburt!
Für Jesus ist auch eine entscheidende Stunde gekommen: Jetzt ist es so weit, Bilanz zu ziehen über seine Zeit auf Erden und sich an den himmlischen Vater zu wenden. Leider fehlen am Schluss des heutigen Evangelienabschnittes die nächsten Sätze, die das noch deutlicher machen:
„ Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. So lange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ging verloren…“
Jesus hätte sicher auch still für sich beten können. Wenn er laut betet und dabei den Blick zum Himmel richtet, sollen seine Jünger etwas ganz deutlich mit-
bekommen.
Jesus nimmt sie ins Gebet, aber im besten Sinne des Wortes: Jeder kann und soll es hören, wie Jesus seinen Vater bittet für die Zeit, in der er nicht mehr auf der Erde ist. Jeder soll es wissen, dass Jesus niemand im Stich lässt. Er geht nicht einfach weg nach dem Motto: Sollen sie sehen, wie sie klar kommen – ich habe ihnen doch alles erklärt!
Nein, Jesus sorgt sich auch in dieser Stunde um seine Lieben, um die ihm vom Vater anvertrauten Jünger. In seiner Bilanz, die er hier zieht, stellt Jesus aber zuerst einmal klar, wie innig die Beziehung zu seinem Vater ist: Immer wieder kommt im Text vor, dass sein Vater ihm alles gegeben hat. In seinem Auftrage hat er alles vollbracht, und Gottvater war es auch, der Jesus die Jünger anvertraut hat.
In seinem Namen hat Jesus gehandelt, nicht auf eigene Rechnung. Wenn Jesus hier sagt: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast“, scheint uns das heute nicht besonders aufregend zu sein. Wenn wir jedoch wissen, welche Bedeutung der Name Gottes in der Bibel hat, sieht das schon anders aus: Der Name Gottes sagt etwas aus über ihn selbst, über sein Wesen.
Gott ist schon im Alten Testament der „Ich-bin-da“. Das ist wie ein Pass, wie ein Ausweis, der wichtigste persönliche Daten enthält. Gott ist immer da, das ist seine auffallendste Eigenschaft. Er ist da in Freude und Schmerz, einfach immer.
Ob wir ihn bemerken, ist eine andere Frage. Unsere Wahrnehmung funktioniert nicht perfekt – oder haben Sie heute schon gefühlt, wie die Erde sich dreht? Es sollen pro Stunde immerhin etwa 1200 Kilometer sein, wir sind also gerade hier auf einer rasend schnellen Karussellfahrt und merken es nicht einmal.
Wenn Jesus uns den Namen Gottes offenbart, heißt dies: Ich gebe euch Einblick: Schaut, so wie ich mich euch gezeigt habe, so ist Gott. Er ist wirklich die Liebe in Person. Vom menschlichen Verstand kann das gar nicht erfasst werden; es ist, wie Kirchenvater Augustinus schon bemerkte, als ob wir mit einem kleinen Schöpf-
gefäß das Meer leerschöpfen wollten.
Das Leben Jesu ist ganz auf seinen Vater ausgerichtet. Alles geschieht mit Blick auf den Vater. Ihn zu verherrlichen, ihm die ihm zustehende Geltung zu verschaffen, ist sein sehnlichster Wunsch. Es soll ans Licht kommen, wie herrlich Gott ist. So sind die heutigen Worte Jesu ein einzigartiges Zeugnis der innigen Einheit zwischen Gottvater und Sohn. Wie ein Wegweiser zeigt das Gebet Jesu: schaut, dort und nur dort ist Heil und Heilung für euch! Orientiert euch an mir, dann findet ihr den Vater!
Unüberhörbar ist aber auch, dass Jesus sich um seine Jüngerschar berechtigte Sorgen macht. Er formuliert es so: „Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.“
Das hätten wir ja eigentlich ganz anders von Jesus erwartet. Da sagt er: „Nicht für die Welt bitte ich…“ – Das klingt ja fast, als wäre ihm die Welt egal, Hauptsache, seine Jünger sind auf dem rechten Weg. Dass es nicht so gemeint sein kann, die übrigen Menschen quasi als hoffnungslose Fälle aufzugeben, wissen wir aus den vielen Gleichnissen und Wundergeschichten der Bibel. Immer hat Jesus sich darum bemüht, Menschen zu heilen und zu retten, und zwar auch solche, die in den Augen der Mitmenschen bereits verloren waren, wie z.B. der Zöllner Zachäus oder die Ehebrecherin.
„Die Welt“ ist hier verstanden als Gegensatz zum Heilswillen Gottes. Die Welt – das ist alles, was sich gegen Gott auflehnt und seine Ehre bewusst verletzt. Diese Welt lehnt die Regeln Gottes bewusst ab und ersetzt sie durch die eigenen, durch Machtgier, durch Stolz, durch Rachsucht, Egoismus, Lieblosigkeit, Gewalt und vieles mehr. Es ist wie ein Sog, den das Böse auf die Menschen ausübt - wer sich in seine Nähe begibt, wird mit in den Strudel gerissen, der ins Verderben führt. Die Welt mit allen ihren Versuchungen bleibt für Jesu Jünger damals wie heute eine Herausforderung, denn wir leben nicht im Wolkenkuckucks-
heim, sondern wir leben in und mit der Welt.
Da kann es auch erforderlich werden, dass wir Christen zum Spaß-
verderber werden und nicht alles so toll finden, was diese Welt uns vorsetzt und zumutet. Natürlich ist es in der Praxis anstrengend, nicht wegzuschauen, nicht totzuschweigen, nicht alles und jedes im Namen einer angeblichen Toleranz zu akzeptieren. Es gibt Grenzen, und die wichtigste davon ist die Wahrheit.
Die Gefahr, wie allein gelassene Schafe in die Irre zu gehen, ist unsere tägliche Bewährungsprobe, und meistens kommt eine solche gerade dann, wenn man sie am wenigsten brauchen kann, wie es schon im Gleichnis vom barmherzigen Samariter passierte.
Jesus bittet den Vater, den Seinen, die ihm gehören (!), weiteren Bei-
stand zu gewäh-
ren, damit sie die Versuchungen bestehen können. Während Jesus mit dem Vater ganz eins ist - er betont ja gerade: „Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein“, sind wir als seine Jünger immer in der Gefahr, die Einheit zu verlieren, uneins zu sein. Wenn ein Kirchenchor in den verschiedenen Stimmlagen gleichzeitig verschiedene Lieder singt, statt ein einziges Lied nach Anweisung des Dirigenten, klingt dies nicht sehr harmonisch. Wir sollten nicht jeder sein eigenes Lied singen, sondern der Welt nur die Melodie Gottes zu Gehör bringen. Mit Hilfe des versprochenen Geistes sollten wir dies tun – in Gottes Namen.
http://www.geistliche-gemeinschaften.de/
Neue geistliche Gemeinschaften und Bewegungen
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Pfingsten
Artikel über Pfingsten bei „kathpedia“
http://www.dioezese-linz.at/pfarren/ansfelden/pfingsten.asp
Infos Pfarrei Ansfelden/Österreich: Pfingsten, Gaben des hl.Geistes
http://www.theology.de/kirche/kirchenjahr/pfingsten.php
Pfingstbrauchtum Artikel bei theology.de
http://www.kigo-tipps.de/html/pfingste.htm
Tipps zum Thema Pfingsten für Kinder
http://www.picsoft.de/swraets.htm
Rätsel-Generator
http://www.code-knacker.de/index.htm
Viele Codes, Zeichenfolgen usw. aus dem täglichen Leben, z.B. Lebensmittel-Kennzeichnung, Sicherheitszeichen usw.

Der Pfarrer stattet dem Kindergarten einen Besuch ab. Er fragt ein kleines Mädchen: "Weisst Du, wer ich bin?"
"Na klar, Du bist der Nachrichtensprecher aus der Kirche..."
Ein Österreicher hat einen kleinen Unfall und einige kleine Dellen im Auto. Da kommt ein Bayer vorbei und sagt zu ihm: "Du musst kräftig in den Auspuff blasen, da drückt`s die Dellen wieder raus."
Der Bayer fährt weiter, und der Österreicher denkt sich, das kann ich ja mal probieren. Er bläst und bläst. Da kommt die Polizei vorbei und fragt ihn, was er da macht. Er sagt, ein Bayer habe ihm geraten, um die Dellen herauszubekommen, solle er in den Auspuff blasen.
Da fangen die Polizisten an zu lachen und sagen: "Wenn das Schiebedach auf ist, kann das natürlich nicht funktionieren."
Richter: "Ich verurteile Sie hiermit zu 3.000 Euro Geldstrafe, weil Sie den Polizisten als einen ausgesprochenen Idioten beschimpft haben. Wollen Sie noch etwas hinzufügen?"
"Angebracht wäre es, aber dafür reicht mein Geld nicht mehr."
Auf meiner Seite www.c-award.blogspot.com
ist im Mai das Thema: SCHÖNSTATT – MIT MARIA IM BUNDE
Neue Internetseite: Kinderbuchtipps – ab 1.Mai
Am 1.Mai startet www.kinderlesen.blogspot.com , meine neue Internetseite mit meinen Besprechungen von Kinderbüchern.
Alle 14 Tage neu wird ein schönes Buch vorgestellt.
Als ehemaliger Lehrer, Büchereileiter und Verfasser von Buchrezensionen für die Empfehlungsliste der „Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien“ ist mir dies ein besonderes Vergnügen.









