29.06.2008

Buchtipp: NEIN AUS LIEBE

Wird Super-Nanny arbeitslos?

Wir leben in einer Zeit der Verunsicherung über Werte. Wie auf einem riesengroßen Marktplatz lauern überall die versierten Marktschreier der vielen angeblich einzig richtigen Wege und Erfolgsrezepte und hoffen auf leichte Beute. Gerade junge Eltern sind, was Erziehungsfragen betrifft, eher schneller zu verunsichern als die ältere Generation. Fernsehserien wie die „Super-Nanny“ haben nicht ohne Grund hohe Einschaltquoten: der psychologische Druck, als „dumme“ Eltern aufzufallen, ist gewaltig, und da tut es doch gut, wenn man sich von den Extrembeispielen positiv abheben kann, denn soooo schlimm ist es daheim ja doch nicht…!

Erziehungsratgeber gibt es in diesen Zeiten haufenweise. Das 128 Seiten starke Buch von Familientherapeut Jesper Juul ist aber nicht bloß noch eines mehr von diesen, sondern es hat nur ein großes Thema: Das „NEIN“-Sagen in der Familie. Hierin ist es eine Ergänzung zu bereits vorliegenden Büchern des Autors wie „Was Familien trägt“ (über Werte in Erziehung und Partnerschaft),
„Die kompetente Familie“ (über neue Wege in der Erziehung mit familylab / siehe weiter unten) oder „Unser Kind ist chronisch krank“ (Ratgeber für Eltern).

Jesper Juul will dazu anregen, mit gutem Gewissen NEIN zu sagen, wenn man dies als Eltern für erforderlich hält. Es geht ihm aber nicht einfach nur darum, den Kindern Grenzen zu setzen, wie dies landauf landab gepredigt wird. Grenzen, so findet er, haben die Kinder in der heutigen Gesellschaft gerade genug, weil „…die Möglichkeiten der Kinder, nach ihren eigenen Vorstellungen und ohne die Einmischung der Erwachsenen miteinander zu leben und zu spielen, allmählich gegen Null gehen.“
Die jetzige Kinder-Generation soll laut Juul „vor allem funktionstüchtig sein“ , meist mit prallem Terminkalender vom Sportverein bis zur Musikschule und natürlich mit Einser-Abitur…

Es geht also keinesfalls darum, Kinder noch mehr in eine Zwangsjacke zu stecken, sondern Eltern dafür zu sensibilisieren, dass wir nach einer Generation der strengen Erziehung mit eingebautem NEIN heute zum anderen Extrem gependelt sind, bei dem die Eltern sicherheitshalber immer nur JA sagen.
Mit Beispielen und Gesprächsausschnitten zeigt Juul, dass z.B. kleine Kinder mit vielen Wünschen nicht nur berechtigte oder unberechtigte Bedürfnisse befriedigen wollen, sondern unbewusst die Eltern kennen lernen wollen und ausprobieren wollen, was sie gutheißen und was sie ablehnen. Sie sind wie „Forscher“, die „experimentieren und daraus ihre eigenen Schlüsse ziehen“.
Wenn dann vom erwachsenen Gegenüber die klare Ansage fehlt, schleifen sich Verhaltensmuster ein, welche die Eltern immer mehr in die Defensive drängen. Wie man ein klares NEIN so formuliert, dass ein Kind dies akzeptieren kann, demonstriert er in seinem lesenswerten Buch.


Hier der direkte Link zum Verlag:

http://www.koesel.de/detail.asp?ISBN=346630776


sowie zur Startseite:

http://www.koesel.de/


Hier der Link zum Familylab-Projekt des Autors:

http://www.familylab.de/


In der jetzigen Ausgabe meines zweiten Internet-Auftrittes

befasse ich mich übrigens gerade mit „Mutmachern“ für Kinder:

>>> www.kinderlesen.blogspot.com


Jesper Juul:

„NEIN AUS LIEBE-

Klare Eltern – starke Kinder“

Kösel-Verlag, 128 Seiten

ISBN 978-3-466-30776-0

12,95 Euro



23.06.2008

Hl. Petrus und hl. Paulus - 29.06.2008


Apg 12, 1-11

2 Tim 4, 6-8.17-18

Predigt zum Evangelium:

Mt 16, 13-19









Evangelium Mt 16, 13-19

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?

Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.

Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.



MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT


Doppelspitze

Bibeltexte kann man gar nicht oft genug lesen und hören.

In den drei Lesejahren A, B und C sind die ausgewählten Texte aus der Heiligen Schrift deshalb immer mal wieder an der Reihe. Das heutige Evangelium allerdings hören wir bereits wieder am 24.August zum 21.Sonntag im Lesejahr A.

So können wir uns heute am gemeinsamen Hochfest des hl. Petrus und hl. Paulus die beiden Apostel näher betrachten, während Ende August der heutige Evangelientext über Petrus als Fels und Schlüsselverwalter im Mittelpunkt stehen wird.

Beide, Petrus und Paulus, starben in Rom unter Kaiser Nero als Märtyrer. Petrus wurde gekreuzigt, Paulus als römischer Staatsbürger hingegen hatte das “Anrecht“ auf einen schnelleren, weniger qualvollen Tod: ihm wurde der Kopf ab-

geschlagen. Die Todestage der beiden sind nicht genau bekannt, daher feiern wir heute - wie bereits seit dem Jahre 354 üblich - den vermutlichen Termin der gemeinsamen Übertragung ihrer Reliquien in eine Katakombe an der Via Appia in Rom.

Petrus und Paulus - Beim Fußballspiel würde man sagen:

die beiden waren die Sturmspitze der frühen Christenheit, gewissermaßen eine Doppelspitze bei der Verkündigung des Glaubens. Ihr gemeinsames Ziel: die Ausbreitung des Christentums gemäß Jesu Missionsauftrag. Dass Petrus dabei der „Mannschaftskapitän“ war, hat auch Paulus immer akzeptiert, obwohl er der erfolgreichere Missionar war.

Papst Benedikt hat soeben in Rom das von ihm angeregte „Paulusjahr“ eröffnet, das bis Juni 2009 weltweit in vielen verschiedenen Gottesdiensten, Veranstaltungen und Angeboten für die katholischen Gemeinden den großen Völkerapostel wieder mehr ins Bewusstsein der Gläubigen rücken soll. -

Paulus war ein hochgebildeter Theologe, der vom überzeugten Verfolger der ersten Christen zum glühenden Bekenner und unermüdlichen Verkünder der Frohen Botschaft wurde. Aus der Überzeugung heraus, die Christen seien eine vom rechten Glauben abgefallene jüdische Sekte, hatte er es als besonders gesetzestreuer Pharisäer als seine heilige Pflicht angesehen, sie zu verfolgen und zu vernichten. Sogar an der Steinigung des ersten christlichen Märtyrers Stephanus war er durch seine Zustimmung beteiligt. Diesem religiösen Eiferer geschah das Unfassbare: auf dem Wege von Jerusalem nach Damaskus erschien ihm der auferstandene Jesus. Es war wie ein geistiger Blitzeinschlag, der Saulus traf. Er war bis ins Mark getroffen und über sein bisheriges Leben seitdem nur noch erschüttert. Radikaler als bei ihm kann eine Lebensumkehr nicht sein: von nun an setzte er alles daran, das Christentum bis ans Ende der damals für ihn erreichbaren Welt auszubreiten.

Wie man sich vorstellen kann, hatte er in den Christengemeinden aufgrund seiner Vorgeschichte nicht nur Freunde, sondern es gab auch einige, die ihm nicht so recht über den Weg trauten. Obwohl er kränklich war, schonte er sich nicht, sondern legte Hunderte von Kilometern zu Fuß zurück, war mehrmals im Gefängnis, erlitt Schiffbruch, wurde einige Male verprügelt und litt auch sehr unter manchen Streitigkeiten in der jungen Kirche, besonders in den von ihm gegründeten Gemeinden.


Was Paulus anpackte, das machte er hundertprozentig.

Zu Beginn seiner Lebenswende suchte er Petrus auf und blieb volle 14 Tage bei ihm. Von ihm, dem Augenzeugen Jesu, erfuhr er nicht nur das wirklich Wesentliche des christlichen Glaubens, sondern die beiden lernten sich und ihre Wesenszüge gut kennen. Verschiedener als die beiden kann ein Team eigentlich nicht sein: Paulus, unverheiratet, hochgebildeter, stets genau abwägender, aber von seinem Wesen her nicht sehr kompromissbereiter Stadtmensch und weltgewandter römischer Bürger – daneben Petrus, verheiratet, unumstritten die Nr. 1 der Apostel, aber keine theologische Ausbildung, sondern mehr der Praktiker, der seine Brötchen als Fischer verdient hatte, bevor Jesus ihn zum Menschen-

fischer machte. Paulus war mehr der Vordenker und Theologe, Petrus war eher kompromissbereit, aber zuweilen etwas zu impulsiv und über’s Ziel hinausschießend, wie einige Begebenheiten zeigen, wie z.B. sein Schwerthieb gegen den Diener Malchus, dem er bei der Festnahme Jesu ein Ohr abtrennte, und das, obwohl es dort von römischen Soldaten nur so wimmelte.


Paulus legte sich auch mit Petrus an, wenn er dies in der Sache für erforderlich hielt. Es gab nicht immer Friede-Freude-

Eierkuchen, sondern es ging im Streit auch mal hart zur Sache, wie wir in der Bibel nachlesen können. Paulus war z.B. überzeugt, dass Heiden, die Christen werden wollten, nicht erst den Weg über den jüdischen Glauben gehen mussten. Über die Art und Weise, wie sich die christlichen Gemeinden konkret gegenüber Nichtjuden öffnen konnten, wurde mehrfach heftig gestritten.

Die Gegner von Paulus waren in Sorge, man werde das „Stammpublikum“ der Judenchristen durch zu viele Zugeständnisse an die Heidenchristen vernachlässigen. Offenbar gelang es Petrus aber, durch geschicktes Verhandeln beiden Seiten zu ihrem Recht zu verhelfen.

Freilich muss man heute berücksichtigen, dass ein solches Debattieren damals ein selbstverständlicher Teil der Kultur im vorderen Orient war, während wir heute eher geneigt sind, offene Diskussionen in religiösen Fragen zu vermeiden, zum Teil auch aus falsch verstandener Toleranz.


Petrus und Paulus haben sich gegen-

seitig in ihrer Sicht-

weise ernst ge-

nommen. Sie waren zwar ein nicht immer spannungsfreies Team, aber niemand hat den anderen ausgegrenzt und schlecht geredet. Sie haben ihre Arbeitsbereiche aufgeteilt; Paulus kümmerte sich speziell um die Heidenchristen, Petrus war der „Kapitän“ und hatte den Blick mehr auf die Christen gerichtet, die aus dem Judentum kamen.

Petrus und Paulus sind schon ein beeindruckendes Paar,

rein menschlich gesehen alles andere als gleichgesinnte Freunde, zu verschieden in Temperament, Lebenserfahrung und Einstellungen. Jesus Christus hat in seiner Kirche zusammengebracht, was nach aller menschlichen Erfahrung eigentlich nicht miteinander harmonieren konnte. Von Anfang an war die Kirche kein Ort, an dem sich absolut Gleichgesinnte kuschelig in ihr Nest zurückgezogen haben. Von Anfang an gab es verschiedene Blickwinkel, verschieden getönte Brillen, mit denen man auf das Evangelium sah.


Wenn die Kirche für so verschiedene Charaktere wie Petrus und Paulus einen gemeinsamen Festtag begeht, setzt sie ein Signal: Ja, in der Kirche ist Platz für alle, die sich zu Jesus Christus als Messias bekennen, als Sohn des lebendigen Gottes.

Da ist Platz für die Zweifler, die sich ihren Glauben immer wieder hart er-

kämpfen müssen, da ist Platz für die Gelehrten, da ist Platz für fromme Hoch-

leistungssportler wie auch für Amateure, ebenso wie für Konservative und für Fortschrittliche, was auch immer diese simplen Etiketten bedeuten mögen.

Nicht beispielsweise die Frage ist entscheidend, ob Hand- oder Mundkommunion, ob alte oder neue Messe, ob dies oder das, sondern die Frage Jesu: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“

Das ist die Frage, die du und ich wirklich beantworten müssen.

Alles andere ist zweit- und drittrangig. Wer sich nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit aufrichtigem Herzen zu Jesus bekennt, der gehört zur Kirche, zur „ekklesia“, zu den Herausgerufenen. Gott sei Dank!


http://www.dbk-paulusjahr.de/

Sonderseite der Deutschen Bischofskonf. zum Paulusjahr mit Impulsen, Terminen, downloads usw.


http://www.albertusmagnus.de/th_0607.htm

Petrus und Paulus – zwei Säulen der Kirche… -


http://www.bistum-trier.de/mensch-paulus/

Ausstellung der Kath. Erwachsenenbildung Trier zum Paulusjahr


http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Paulus.htm

Heiligenlexikon: Info über Paulus mit vielen Bildern


http://t600.de/0247 ( = www.liturgie.ch)

Liturg. Institut der Schweiz: Petrus und Paulus / rechts: Gottesdiensthilfe


http://kirchensite.de/?myELEMENT=69136

Kurzinfo über Petrus und Paulus auf der Seite des Bistums Münster


http://www.sanktmichael.de/index.php?id=131

Kath. Kirchengemeinde St. Michael Stuttgart-Sillenbuch:Interessante Seite, auch mit umfangreichem Predigtarchiv

http://www.sanktmichael.de/index.php?id=326

hier z.B: Petrus und Paulus, ein seltsames Tandem…


http://www.vatican.va/various/basiliche/san_paolo/index_ge.html

Papstbasilika in Rom: St. Paul vor den Mauern


http://t600.de/10320 (= http://www.buhv.de/ )

Die Zeichnung „Diskussion auf dem Apostelkonzil“ verdanke ich der freundl. Genehmigung von Hetty Krist ©. Sie erschien bei „DIE BOTSCHAFT HEUTE“ aus dem Verlag Bergmoser + Höller


http://www.allgaeu-ausfluege.de/

Interessante Seite von Alfred Vogler mit vielen Wandertipps, Fotos –mehr als 300 Touren im Allgäu. Dort auch Info über Alfred Vogler beachten. Siehe auch das heutige Foto von hl.Petrus und hl.Paulus!


http://stift-heiligenkreuz.org/CHANT-unsere-neue-CD.213.0.html

CHANT – MUSIC FOR PARADISE heißt eine tolle CD der Mönche von Stift Heiligenkreuz, die überraschend in den internationalen Hitlisten gelandet ist



Der Lehrer nimmt den Menschen durch und spricht von deren Muskeln.

"Angenommen - ich springe über diese Bank", fragt er die Klasse, "welche Muskeln werden dann beansprucht?" -

"Die Lachmuskeln, Herr Lehrer!" meinte ein Knirps.


Hing ein Zettel in der Telefonzelle: "Bitte das zweite Geldstück erst nach dem ersten einwerfen!"
Darunter stand: "Habe es andersherum gemacht - funktioniert auch.
"


"Hochwürden, ich bin vorgestern aus der CSU ausgetreten", gesteht der sterbende Bauer.
"Das ist doch nicht so schlimm", tröstet ihn der Pfarrer.
"Noch was, Hochwürden! Ich bin aber gestern in die SPD eingetreten."
Jetzt ist der Geistliche aber entsetzt: "Warum hast du denn das gemacht?"
"Ja mei", sagt der Bauer, "ich hab' mir gedacht, lieber stirbt einer von denen, als einer von uns..."


Der Predigtgärtner wünscht allen Urlaubern
erholsame Tage, auch denen auf "Balkonien"!
"MEIN PREDIGTGARTEN" erscheint planmäßig weiter.

22.06.2008

Buchtipp: "...Paulus-Strategie"

Appetitanreger für mehr Paulus
Das von Papst Benedikt ausgerufene Paulus-Jahr wird von einer ganzen Reihe von Materialien begleitet, unter anderem von interessanten Buch-Neuerscheinungen. Nach und nach werde ich im PREDIGTGARTEN einige davon vorstellen.

"Sinnvoller leben mit der Paulus-Strategie" heißt das Buch des Pallottinerpaters und Psychotherapeuten
Jörg Müller. Es bringt in 52 jeweils doppelseitigen Abschnitten für jede Woche des Jahres eine kurze Betrachtung in klaren Worten, für die der rührige Pater bereits bekannt ist.
Es ist ein Buch im handlichen Format geworden, durchgehend mit farbigen Zeichnungen des Grafikers Florian Huber illustriert. Grundlage der einzelnen Artikel sind stets kurze Zitate aus den Briefen des Apostels Paulus an verschiedene Gemeinden in seinem Missionsgebiet.

Bei vielen gilt Vor
denker Paulus immer noch zu Unrecht als trockener Theoretiker. Jörg Müller gelingt es durch seine typische Art, den Leser davon zu über-
zeugen, dass die grundsätzlichen Überlegungen von Paulus auch heute noch für ein Leben nach christlichen Grundsätzen aktuell sind.
Ein Beispiel aus den 52 Themen: "Sich nicht vom Formalismus einengen lassen" - Ausgehend vom damaligen Streit in Christengemeinden, ob eine Beschneidung als Zeichen des jüdischen Glaubens Voraussetzung sein müsse für ein Leben als Christ, zitiert J.Müller Paulus: "Gebt acht auf die Pfuscher. Gebt acht auf die Männer der Zerschneidung..." (Phil 3,2f) - Jörg Müller deutet die scharfe Kritik des Paulus an denen, die nur an Buchstaben des Gebotes kleben: "...So bezeichnet Paulus auch mit Recht diese Leute als "Zerschneider", weil sie aufgrund eines nur äußerlichen Zeichens das innere Verhältnis zu Gott abschneiden. Entscheidend ist die gelebte Liebe...Nur wer das Leben auch wagt, über das Gesetzliche hinaus handelt, wird dem Anliegen Gottes gerecht...Der hl. Franziskus hat einem Mitbruder verboten zu fasten, wenn dieser Besuch bekam. Niemand sollte wissen, dass er fastete..."

So hilft der praktische Jahresbegleiter, Woche für Woche einige Sätze des hl. Paulus zu bedenken und als Anregung für den Alltag als Christ zu verstehen. Damit kann dieses Buch auch gut als geistlicher Appetitanreger dienen, weil es neugierig macht auf mehr Paulus. Auch als Geschenk ist es daher sicher eine gute Wahl.

Müller, Jörg:
"Sinnvoller leben mit der Paulus-Strategie"
Gedanken für jede Woche des Jahres - illustriert von Florian Huber
ISBN 978-3-7984-0795-4
J.F. Steinkopf Verlag / 12,95 Euro

Die Seite des Verlages:

http://www.steinkopf-verlag.de/artikel.php?&p_art=240




18.06.2008

Messias Ballack?

Die Zeitung mit den vier fetten Buchstaben im Titel hat den Nerv der Leser mal wieder getroffen, oder?
Nun wissen wir also endlich, wer uns wirklich erlöst hat.
Na ,dann Prost...!

Foto/Idee: Matthias P. Kleine http://www.musikundtheologie.de/juni2008.html

09.06.2008

12.Sonntag im Jahreskr. A - 22.6. 2008


Jer 20,10-13
Röm 5,12-15

Predigt zum Evangelium:
Mt 10,26-33



Evangelium: Mt 10,26-33

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.


MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

Jesus kündigt Enthüllungen an!

Es wird alles rauskommen!
Alle Versuche, es totzuschweigen, sind vergeblich - alles kommt ans Tageslicht!
Wir denken jetzt natürlich zuerst einmal an Skandale, die in den Medien tagelang detailliert und oft auch genüsslich ausgewalzt wurden. Da werden rechtswidrig von der Telekom Telefondaten ausgespäht, da werden Sportler gedopt,
da hinterziehen Spitzenmanager mit Millionengehältern die fälligen Steuern…Die Liste ließe sich ohne Mühe seitenlang fortsetzen.
Und nun verkündet Jesus zu Beginn des heutigen Evangeliums
: „
Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.“
Die fette Schlagzeile wäre klar: Jesus kündigt Enthüllungen an! Auch Jesus sagt: Es wird alles rauskommen! Alles kommt ans Tageslicht! Jeder kann es erfahren!

Menschen verhüllen und verschleiern
aus verschiedenen Gründen. Nicht alles ist für neugierige Blicke und Ohren bestimmt. Das ist auch gut so. Wir alle haben ein Recht auf Privatsphäre. Wir lassen uns nicht von jedem in die Kochtöpfe gucken. - Aber Jesus und Enthüllungen? Wie passt denn das zusammen? Wir wissen doch, dass es Jesus nicht um Klatsch und Tratsch geht. Offenbar ist einiges noch verborgen, einiges noch verhüllt, was unbedingt bald ans Licht der Öffentlichkeit kommen soll!

Aber was ist da leider noch verhüllt? Jesus geht es um die Frohe Botschaft vom liebenden Gott und vom anbrechenden Reich Gottes. Viele Menschen haben leider immer noch nichts davon gehört. So ruft seine Apostel (das bedeutet: Gesandter) auf - und alle, die ihm nachfolgen: „Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern.“ - Jesus fordert seine Helfer also eindringlich auf, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Heute würde er ihnen vielleicht zurufen: Überlasst doch nicht den anderen das Feld! Steht zu eurem Glauben und redet laut und unüberhörbar darüber! -

Zur Zeit Jesu hatten die Häuser in Palästina flache Dächer, und abends saß man gerne nach der Tageshitze dort draußen. Nicht nur Gespräche mit der Nachbarschaft gab es von Dach zu Dach, sondern auch laut verkündete öffentliche Bekanntmachungen und Nachrichten.
Wenn die Frohe Botschaft von den Dächern verkündet werden soll, heißt das also: Macht das so, dass man das Evangelium überall laut und deutlich versteht! Steigt dieser Welt ruhig auf’s Dach! Und zwar am hellen Tage, wenn alle wach sind und keiner schläft. Alle sollen es mitbekommen!

Aber Achtung! Der Job, den Jesus da zu vergeben hat, ist nicht so einfach zu bewältigen! Das wusste Jesus auch, schließlich wurde er selbst ja auch oft genug angefeindet. Gleich dreimal sagt er es, damit sie es auch wirklich kapieren: „Fürchtet euch nicht vor den Menschen!“ -
Das muss man erst einmal verdauen: ein Stellenangebot, in dem es heißt: Vorsicht, lebensgefährlich! Wenn ihr diesen Job gut macht, müsst ihr damit rechnen, dass euch welche an den Kragen gehen wollen! Wenn das nicht zum Fürchten ist…!
Angst ist aber ein schlechter Ratgeber, wie wir wissen. Wer in Angst lebt, der sieht oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Der sieht die Lösung eines Problems nicht, obwohl es ihm direkt vor den Füßen liegt. Ein Sprengmeister, der vor Angst zittert, kann keine Bombe entschärfen. Ein Prüfling kann vor lauter Angst die richtige Antwort vergessen, obwohl er sie eigentlich im Schlaf aufsagen kann.

Jesus zeigt denen, die er zum Verkünden der Frohen Botschaft aussendet, dass er ihre Angst ernst nimmt. Leid und Verfolgung werden vor ihnen nicht Halt machen. Jesus sagt ihnen auch, dass man ihnen nach dem Leben trachten wird. Offenbar wissen die Apostel das auch schon, denn warum hätten sie sonst jetzt schon solche Angst? – Vergessen wir nicht: Die junge Kirche war auch eine Kirche der Verfolgten und der mutigen Glaubenszeugen, der Märtyrer - am nächsten Sonntag, dem Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, ein Thema für die Predigt!

Auch heutzutage werden Christen in vielen Ländern wegen ihres Glaubens benachteiligt oder gar verfolgt. Hierzulande macht man so etwas natürlich nicht. Da gibt es andere Mittel. Christen werden in manchen Medien lächerlich und mundtot gemacht. Vielleicht haben Sie auch schon mal eine dieser unsäglichen Fernsehdiskussionen erlebt, bei denen über die Kirche und christliche Werte hergezogen wird…

Doch zurück zum Text des Evangeliums. Jesus belehrt und tröstet zugleich: „Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.“ - Ja, das war damals so. Für die armen Leute gab es kein Hähnchen, dafür aber Spatzen, die mit Netzen gefangen und dann immer im Zweierpack angeboten wurden. Bezahlt wurde mit den kleinsten Münzen, die es gab. Mehr waren die Spatzen eben nicht wert. Doch für Gott ist sogar das wichtig, was uns vielleicht fast wertlos erscheint, wie eben die Spatzen.

Herrlich ist auch das zweite Beispiel, das Jesus nennt: die Haare auf dem Kopf. Gott hat sie alle gezählt, heißt es. Nun ja, bei manchen Herren ist das sicher schnell erledigt… - Aber Spaß beiseite: Der Sinn der Aussage Jesu ist klar – Haare auf dem Kopf gibt es normalerweise zu Tausenden, da kommt es uns auf eines mehr oder weniger nicht an, zumal ständig neue nach-
wachsen. Jesus macht damit aber sehr anschaulich, dass Gott sich viel mehr um uns sorgt, als wir begreifen können. Gott ist eben kein Gott, den das Wirrwarr hier unten auf Erden einfach kalt lässt.
Nein, er kennt jeden von uns besser als wir uns selbst. Oder wissen Sie genau, wie viele Haare Sie zur Zeit besitzen?
So betrachtet, besteht wirklich kein Grund für uns Christen, als Angsthasen zu leben. Wir alle können fallen, aber wir können nicht tiefer fallen als bis in Gottes Hand.

Trotzdem bleibt bei den allermeisten ein mulmiges Gefühl, wenn man solch einen Appell zum Bekenntnis des Glaubens vor aller Welt von Jesus hört. Wir fühlen uns da doch ein wenig überfordert, wenn wir als Missionare ausschwärmen sollen. Wer traut sich das schon zu? Man ist ja weder ausgebildeter Redner noch ausgebildeter Bibel-Experte, oder? So kommt es dann schnell zu der Erkenntnis: Ach, mich kann Jesus damit sowieso nicht gemeint haben! Ich bin nun wirklich kein theologisches Schwergewicht und kriege Komplexe, wenn ich manche so toll reden höre.

Verständlich, wenn man so denkt. Richtig ist es aber trotzdem nicht. Erinnern wir uns: Jesus hat einfache Fischer zu seinen Jüngern gemacht. Er hat diesen praktisch veranlagten einfachen Leuten zugetraut, seine Botschaft weiter
zugeben.
Wer das bedenkt, der merkt: schon ist es aus mit dem Argument: Mich kann er ja nicht gemeint haben! Doch noch etwas kommt hinzu: Jesus spricht die Jünger als Gruppe an: „Fürchtet euch nicht!“ - Sein Rat ist also, sich zusammenzutun, Hand in Hand zu arbeiten. Gemeinsam geht’s eben leichter.

Wer sieht, dass er oder sie nicht allein auf weiter Flur steht, fühlt sich nicht so schnell hilflos. So bestärken wir uns auch in jeder Heiligen Messe, die wir mitfeiern, gegenseitig im Glauben.
Doch der Mut zum Bekenntnis wird dennoch von jedem persönlich erwartet. Jesus sagt es am Schluss des heutigen Evangeliums: „Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“

Nicht jeder ist zum Märtyrer geboren, und gottlob bleibt uns hierzulande diese Entscheidung wohl erspart. Aber bekennen – das wird schon von mir und dir erwartet: „Ja, ich bin Christ und glaube an die Frohe Botschaft!“
Bekennen – das kann man übrigens auf sehr verschiedene Art und Weise, nicht nur mit lautem Wider-
spruch, wenn wieder einmal in einer Gruppe Witze über christliche Werte gerissen werden.
Bekennen – das kann z.B. auch heißen, am Sonntag zur Heiligen Messe zu gehen, während die Vereinskameraden schon mit dem Grillfest beginnen. Bekennen – das kann z.B. auch heißen, Menschen tapfer in Schutz zu nehmen, wenn sie von anderen durch Geschwätz in den Schmutz gezogen werden. Da gäbe es noch viele andere Beispiele zu nennen.

„Kommunion“ kommt von „communio“, und das heißt: Gemeinschaft. Wir sind nicht allein. Wir leben mit anderen Christen. Und wir leben mit Gott in Gemeinschaft, der will, dass niemand verloren geht. - Die Wahrheit wird herauskommen, sagt Jesus. Alles wird bekannt, alles wird enthüllt und offenbar, nämlich die ganze Wahrheit über diesen liebenden Gott. So wird es kommen. Das ist Gottes Plan. Helfen wir dabei mit, jeder an seinem Platz!
Gott rechnet mit uns.


Zwei Info-Seiten zum „Paulus-Jahr“, eine Initiative des Papstes zum 2000.Geburtstag des „Apostels der Völker“ – beginnt am 28.Juni!
1.) http://www.paulusjahr.info/
Auf dieser Internet-Seite auch das Interview beachten!

2.) http://www.paulusjahr2008.de/index.php
Seite mit verschiedenen Angeboten zum Paulus-Jahr

http://www.albertusmagnus.de/pr_140702.htm
Farbe bekennen – Interessante Predigt zum Bekenntnis zu Christus, zur Pfarrgemeinde usw. anlässlich eines Pfarrfestes.

http://www.sosal.info/
Eine interessante Idee für den Kommunionunterricht, für Messdiener und Familien: ein katholisches Sticker-Album für ein komplettes Lesejahr. Auslieferung für das nächste Lesejahr (B) nur nach Vorbestellung bis zum 21.September! Auf der Seite das Einführungsvideo ansehen!

http://de.wikipedia.org/wiki/Robinsonliste
Gehen Ihnen unerwünschte Werbe-Anrufe oder Werbe-Mails auch auf die Nerven? Man kann sich in die sogenannte Robinsonliste eintragen lassen, die Werbetreibenden signalisiert, dass dies ausdrücklich nicht erwünscht ist!

http://www.katholisch.de/21428.html
Information über Familienferien, Bildungsurlaub, Familienferienstätten..

http://em2008.seitenstark.de/index.html
Fußball-EM 2008 (nicht nur) für Kinder: empfehlenswerte Seite des Vereins „Seitenstark“ , dort auch weitere gute Linktipps!

Wenn Sie einen guten Linktipp haben, teilen Sie ihn mir doch bitte per E-Mail mit. Danke!


Zwei Freunde treffen sich abends in ihrer Stammkneipe.
Erzählt der eine: »Du, heute habe ich das Geschäft meines Lebens gemacht. Ich habe meinen Dackel für 30 000 Euro verkauft. «
Sagt der andere: »Das ist ja phantastisch, dann gib mal einen aus! «
Aber der Freund bedauert: »Das kann ich leider nicht. Der Käufer war etwas klamm. Er hat mir zwei Hühner zu je 15 000 Euro in Zahlung gegeben. «

Gut gesagt: Am Ende der Messe sagt der Pfarrer bei den Ankündigungen: "Die 30.000 Euro, die wir für unsere Orgelreparatur brauchen, sind Gott sei Dank schon vorhanden. Es gibt nur ein
kleines Problem: Sie befinden sich derzeit noch auf euren Sparbüchern!"

Thema Sonntagskleidung im Sommer: Am Eingang zu einem viel besuchten Dom findet sich das Schild: "Der Dompfarrer heißt alle Touristen und Gäste herzlich willkommen. Er möchte aber darauf hinweisen, dass in der Kirche keine Gelegenheit zum Schwimmen gegeben ist. Daher ist es völlig zwecklos, die Kathedrale in Strandkleidung zu betreten.“



03.06.2008

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Die nächste Predigt gibt's urlaubsbedingt erst wieder am 18.Juni für den 12.Sonntag im Jahreskreis A. Wenn Sie den PREDIGT-
GARTEN
interessant finden, empfehlen Sie ihn doch bitte weiter, z.B. an den Pfarrgemeinderat, an Kollegen… - Immer wieder schreiben mir Leser, dass sie meine Predigtgedanken "nur durch Zufall" in den Weiten des Internets entdeckt haben...
Meine Predigtgedanken können auch kostenlos und jederzeit widerrufbar im E-Mail-Abo bezogen werden, und zwar jetzt in
drei Versionen:
VERSION A: nur als reiner E-Mail-Text;
VERSION B: Mail-Text mit zwei Anhängen: Word- und pdf-Version mit allen Fotos, deutlich lesefreundlicher (pdf-Ausdruck sieht auf jedem Drucker exakt aus);
schließlich VERSION C: Mail-Text mit Word-Anhang, aber ohne den speicherhungrigen pdf-Anhang.
.........................................................................................................................................................

Beispiel für Version A: nur die Rohfassung, ohne Fotos, ohne layout usw. Schnell hochgeladen, da nur wenig Speicherplatz, aber eben "ohne alles"...


Buchbesprechung: APPETIT-ANREGER !

Wenn Sie dieses Buch in der Hand haben, werden Sie mir sicher zustimmen: das hat uns gerade noch gefehlt!
Dass ich dies beim KIRCHENATLAS
im besten Sinne meine,darf ich hier kurz begründen:
Mir geht es sicher so wie vielen, die eine faszinierende Kirche entdecken: Man ist bei diesem herrlichen Gesamtkunstwerk neben aller Begeisterung auch immer etwas ratlos, was den Baustil und die vielen Symbole und Bilder betrifft.
Nun hat der Kösel-Verlag einen ganz besonderen Reiseführer vorgelegt: eine Art Bestimmungsbuch, aber nicht für Pflanzen, sondern für Kirchen!

Den beiden Autoren Margarete Luise Goecke-Seischab und
Dr. Frieder Harz ist es gelungen, in diesem Kirchenführer dem interessierten Laien ein Lehr- und Reisebuch zu präsentieren, das nicht nur sehr gut verständlich das bau- und kunstgeschichtlich Wesentliche zusammenfasst, sondern am Ende jeden Epochen-Kapitels auch ganz gezielt zahlreiche Kirchen zur Besichtigung vorschlägt, und dies geographisch geordnet für Deutschland, Österreich und die Schweiz, innerhalb Deutschlands nochmals nach Bundesländern.
„DER KIRCHENATLAS“ ist ein wahrer Appetit-Anreger geworden, um Kirchenbesichtigungen zu planen und vor Ort zu erleichtern.
Sehr übersichtlich werden bereits auf den aufklappbaren Umschlagseiten die Grundzüge von Romanik, Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko, Klassizismus und Moderne anschaulich dargestellt.

Eine ausführliche Einleitung und Einführung gehört ebenso zu diesem mit seinen ca. 360 Seiten für 19,95 Euro erstaunlich preiswerten Kirchenführer wie eine sehr übersichtliche Benutzerführung:
über 450 zumeist gezeichnete Abbildungen sowie Fotos, klare Gliederung innerhalb der Kapitel, gute und übersichtliche Zusammenfassungen lassen die reiche Welt christlicher Kirchen lebendig werden. Hier für nähere Informationen die Links zum Verlag:

http://www.koesel.de/

http://www.koesel.de/Detail.asp?ISBN=346636788

Hier die näheren Angaben zum Buchtitel:

Margarete Luise Goecke-Seischab /
Frieder Harz: „DER KIRCHENATLAS“
ISBN: 978-3-466-36788-7

Preis: 19,95 Euro