10.12.2010

Ich wünsche kein frohes Fest !!!

Die aktuelle Predigt zum 3. Advent steht weiter unten!

Nun trudeln sie so langsam mit der Post ein, die weihnacht-lichen Grüße von Firmen und Geschäften. Nicht mehr lange, dann werden die privaten Grußbotschaften folgen. Eigentlich eine wohlgemeinte, nette Geste. Schön, wenn Menschen gerade vor Weihnachten aneinander denken und etwas Zeit und Mühe dafür investieren.

Aber ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass da beinahe unauffällig eine Trendwende im Gange ist? Früher konnte man bei Weih- nachtsgrüßen in der Regel lesen: „Gnadenreiche Weihnachten!“ oder „Gesegnete Weihnachten!“ - Das ist jetzt mehr und mehr multikulturell und konsumtechnisch „mega-out“, also nicht mehr zum allgemeinen Trend passend. Heutzutage wünscht man doch lieber „Ein frohes Fest!“ oder „Fröhliche Festtage!“ – das ist einfach neutraler. Vielleicht geschieht dies manchmal auch einfach aus Gedankenlosigkeit, doch auch auf diese Weise wird Weihnachten im allgemeinen Bewusstsein immer weniger das christliche Fest der Menschwerdung Gottes.

„Frohes Fest!“ – das könnte genausogut ein Wunsch nach gutem Gelingen einer Party anlässlich einer Wohnungseinweihung oder wer weiß was sein. „Fröhliche Festtage!“ – Ja, was denn? Winter-Fest? Jahresschluss-Fest? Schnee-Fest? Lecker-Essen-Fest…?

Bei diesem Neutralitätspakt mache ich nicht mit. Egal ob schriftlich oder mündlich: bei mir heißt es immer noch „Gesegnete Weihnachten!“, und das wird auch so bleiben. Machen Sie mit ?!

1 Kommentar:

  1. Ja, für mich bedeute Weihnachten = Christus = Gott ist Mensch geworden und kommt in unserer Welt, heute noch genauso wie vor gut 2000 Jahre.

    Wünsche allen eine gesegnete Adventszeit und eine frohe gnadenreiche Weihnacht.

    der oldy vom ndrrh.

    AntwortenLöschen

Kommentarfunktion gesperrt. - Keine Leserkommentare mehr möglich.

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.