Es soll vorkommen, dass man einfach (fast) fassungslos ist, wenn
die deutschen Bischöfe etwas von sich geben. Verärgerung, Ent-
täuschung, Entsetzen - das sind einige der Vokabeln, die einem spontan einfallen, wenn es um die Erklärung der Bischofskonferenz zur Überarbeitung des deutschen Messbuches geht.
Ein Blogger hat es so auf den Punkt gebracht:
"…Hallo, geht's noch? Eine etwa fünfzigköpfige Kommission braucht geschlagene fünf Jahre, um herauszufinden, daß es am bisherigen Meßbuch nichts Nennenswertes zu verbessern gibt? Und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz traut sich das öffentlich zu sagen, ohne dabei rot zu werden und vor Scham im Boden zu versinken? Man faßt es einfach nicht…"
"Fast schon müßig scheint der Hinweis, daß das Vorgehen der Deutschen Bischofskonferenz in dieser Angelegenheit auch im Blick auf den schuldigen Respekt (um nicht zu sagen Gehorsam) gegenüber dem Heiligen Vater ein Skandal ist. Man läßt einmal mehr nichts unversucht, um dessen Bemühungen um eine konzilsgemäße Reform der Liturgie zumindest hierzulande zu hintertreiben und zu konterkarieren…"
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