Der Brief aus Rom trägt das Datum 17. Oktober 2006. Sein Inhalt:
Kardinal Arinze fordert die Vorsitzenden der natio-
nalen Bischofskonferenzen in aller Welt per Anweisung dazu auf,
das „pro multis“ in den Wandlungsworten zukünftig mit „für viele“ zu übersetzen, statt wie in vielen Sprachen inzwischen üblich, mit „für alle“. Die Änderung müsse innerhalb von zwei Jahren erfolgen.
Während die meisten Bischofskonferenzen diesem Aufruf folgen, der an den Wortlaut in den vorkonziliaren Schott-Ausgaben und in allen alten Liturgien anschließt, entscheidet die deutsche Bischofskonferenz, dieser Anordnung nicht Folge zu leisten, und dabei ist es stillschweigend geblieben. Seitdem fragen sich allerdings viele Katholiken, mit welchem Recht deutsche Bischöfe von Priestern und Gläubigen Gehorsam erwarten, wenn sie diesen selbst verweigern.
Zur Zeit läuft in zumindest drei katholischen Blogs über die Frage „für alle“ oder „für viele“ eine anregende Diskussion (dort jeweils mehrere Artikel!)
Pro spe salutis
>> >> BITTE KLICKEN !
SUMMA SUMMARUM
>> >> BITTE KLICKEN !
Anmerkungen donec venias
>> >> BITTE KLICKEN !
Vielleicht sind auch diese Links hilfreich:
- Pater Franz Prosinger
>> >> BITTE KLICKEN !
- Pater Michael Wildfeuer
>> >> BITTE KLICKEN !
- Widerstand der deutschen Bischöfe
>> >> BITTE KLICKEN !
- Jesus-Buch des jetzigen Papstes
>> >> BITTE KLICKEN !
Generelle Information
vor 2 Stunden
Im priesterlichen Dienst tätig, gehöre ich zu Ihren regelmäßigen und dankbaren Lesern. Oft bringen Sie es auf den Punkt, auch mit den hilfreichen Linktipps. Das "für viele" war nicht nur vor dem Konzil selbstverständlich, sondern war und ist es in den meisten Liturgien, und das aus gutem Grund. Das "für euch und für alle" ist schon logisch ein Unding, weil die Jünger ein Teil von allen sind. Man sagt auch nicht: In Deutschland und in Europa. - Kein Theologe bezweifelt, dass Christus für alle gestorben ist. Aber nicht alle wollen ihm folgen, sondern gehen den Weg ins Verderben: "Dennn weit ist das Tor und breit der Weg, der ins Verderben führt, und gar viele kommen dadurch hinein" (Mt 7,13). -
AntwortenLöschenAn Gottes Liebe liegt es nicht, wenn nicht alle zu ihm kommen. Der Mensch hat einen freien Willen, wie wir bereits bei Adam und Eva sehen...
Ich bin ja gespannt, wofür sich der Hl. Vater bei seinem Deutschlandbesuch entscheiden wird! Diplomatisch in Latein?
AntwortenLöschen