- Eine Predigt zur "Heiligen Nacht" erscheint hier am Donnerstag, eine zu Weihnachten "Am Tag" am Freitag, jeweils am Nachmittag! -
Jes 62,1-5
Apg 13,16-17.22-25
Predigt zum Evangelium:
Mt 1,18-25
Evangelium: Mt 1, 18-25 (Kurzfassung)
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.
Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm den Namen Jesus.
1. Vorschlag: Am Heiligen Abend
MITTWOCHSGEDANKEN ZUR PREDIGT:
Der Traummann
Jeder Fernsehsender, der beim Kampf um Zuschauerzahlen ganz oben stehen will, muss unbedingt Quiz-sendungen zur besten Sendezeit anbieten.
Die sind jetzt wieder sehr gefragt. Zum heutigen Evangelium habe ich hier auch eine Quizfrage für Sie parat: „Was antwortete Josef dem Engel, der ihm im Traum erschien?“ -
Sie dürfen jetzt allerdings niemanden anrufen und auch bitte unser Publikum nicht befragen.
Ja, was antwortete Josef also dem Engel, als der ihm erklärte, dass das Kind, das seine Verlobte Maria erwartete, vom Heiligen Geist ist?
Wenn Sie sich an die Antwort nicht erinnern können, ist das kein Grund, sich über zunehmende Vergesslichkeit Gedanken zu machen. Josef antwortete nämlich - nichts !
Und das muss man sich mal vorstellen: Josef hatte ganz sicher seinen Traum vom Leben mit Maria. Ein Häuschen, seine kleine Zimmerei-Werkstatt, ein paar nette Kinder mit seiner lieben Frau Maria – ach, das wäre schön!
Josef war mit Maria verlobt. Verlobung war damals ein absolut ver-
bindliches Eheversprechen und wurde gesetzlich auch so behandelt. Auf Ehebruch stand schon während der Verlobungszeit die Strafe der Steinigung, zumindest aber ein Verstoßen in Schimpf und Schande. ...
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Hier bitte KEINE Kommentare. Nach Ende des Artikels (also auf der Fortsetzungsseite) ist dafür Gelegenheit. Danke!
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