- Aktuelle Predigt zum 4.Advent: erscheint heute Abend! -
Wir sind leidgeprüft: Nicht alles, was aus den USA über den großen Teich zu uns herüberschwappt, ist nachahmenswert. Als Verbraucher können wir ein Klagelied davon singen.
Aber manche Idee ist zumindest bedenkens-
wert, z.B. diese:
Die "Katholische Liga", eine Laienorganisation vor allem gegen Dis-
kriminierung von Ka-
tholiken, war wenig erfreut über aggres-
sive Werbung von atheistischen Organisationen. Besonders die jüngste Aufforderung jener Gruppierungen, man möge doch weitere Atheisten in seinem engsten Umfeld werben, fand man gar nicht komisch. >> Atheisten-Seite. So hat man -gewissermaßen als Gegenpol- jetzt bei der Katholischen Liga dazu aufgerufen: "Adoptieren Sie doch einen Atheisten!"
Die Idee für die neue Kampagne ist simpel. Man soll sich als Katholik nicht in der Öffentlichkeit verstecken, sondern Farbe bekennen: Ja, ich bin katholisch! Mich darf man gerne darauf ansprechen! - Am besten sollte man dies überall in seinem Lebensumfeld kundtun, auch mit Nennung seiner E-Mail-Adresse. Und dazu kann man auch, wenn man mutig genug ist, per Mail mit der nächstliegenden Atheisten-Gruppe Kontakt aufnehmen und sich als Gesprächspartner anbieten.
So kann man vielleicht tatsächlich einen Atheisten oder auch einfach jemand, der Hilfe zum Glauben braucht, ein wenig unter seine Fittiche nehmen, ihn gewissermaßen adoptieren, in Verbindung mit ihm bleiben. Und nicht zu vergessen, was jede(r) Wichtiges tun kann, auch wenn man vielleicht nicht ganz so mutig ist: Für Atheisten, für ihn oder sie beten!
Foto: "Katholische Liga" >> BITTE KLICKEN!
Nungazing am Mittwoch
vor 14 Minuten
Ob dieses Beispiel aus den USA bei uns Schule macht, wage ich zu bezweifeln. Sicher in bester Absicht wird da auf einen groben Klotz ein grober Keil gesetzt, das ist ein Stück vom American way of life. Richtig daran ist, dass uns "satten" Europäern mal wieder bewusst wird, dass wir die Aufgabe haben, für unseren Glauben einzutreten, und nicht zu duckmäusern.
AntwortenLöschenSo wollte ich das auch verstanden wissen. Immerhin hat der Papst für 2012 ein "Missionarisches Jahr" ausgerufen, z.B. mit besonderen Aktionen in etwa einem Dutzend europäischen Großstädten. Vielleicht muss man nicht unbedingt einen Atheisten adoptieren, aber über den eigenen Tellerrand gucken ist schon angesagt!
AntwortenLöschenWir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern eben auch für das, was wir nicht tun, was wir unterlassen.
Das Gebet für andere, ausdrücklich auch für (noch) nicht Glaubende, ist sehr, sehr wichtig!