17.12.2011

Falls Christopher Hitchens bald Mutter Teresa begegnet, wäre seine Meinung von Interesse...

- Predigt 4.Advent: ganz unten ! -

Mutter Teresa, mit bürgerlichem Namen Anjezé Gonxhe Bojaxhiu, starb am 5. September 1997 in Kalkutta und wurde 2003 selig gesprochen.
Die „kleine, gebückte Frau im weißblauen Sari“ wird unvergessen blei-
ben. Zusammen mit ihren zahlreichen Ordens-
schwestern opferte sie sich für die Ärmsten der Armen in den Slums von Kalkutta und anderswo auf.
„Lieben, bis es wehtut“ war einer ihrer häufigsten Aussprüche und bringt ihre geistliche Grundhaltung gut auf den Punkt. Tausende Sterbende und Schwerstkranke bekamen und bekommen bei den „Missionarinnen der Nächstenliebe“ oft das einzige Mal in ihrem schweren Leben Zuwendung und ein Dach über dem Kopf.
Erst als die großen Medien in aller Welt auf sie aufmerksam wurden, nahm man im Westen das große Elend in den Millionenstädten so richtig wahr. Allein in Kalkutta ist bei geschätzten 12 Millionen Einwohnern mit unfassbaren vier Millionen Slum-Bewohnern zu rechnen, wovon fast die Hälfte ohne jedwede noch so einfache Behausung ist. Im Matsch unbefestiger Straßen wird gelebt und gestorben. In den städtischen Leichenhäusern türmen sich die Toten – ein grausiger Anblick. Mutter Teresa hat mit ihren Schwestern viele von der Straße aufgelesen, oft auch nur, um den ausgemergelten Todkranken einen Tod in Würde zu ermöglichen.
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1 Kommentar:

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