17.12.2011

O du fröhliche...? - Hartz-IV-Familien brauchen keinen Weihnachtsbaum...!?

- Aktuelle Predigt zum 4. Advent: weiter unten! -

In der Öffentlichkeit ist der "großzügige" Bundesrats-Beschluss vom April 2011 noch in Erinnerung, die Hartz-IV-Leistungen um
satte 5 Euro pro Monat zu erhöhen, außer für Kinder und Jugendliche...
Wie jetzt jedoch in der Presse zu lesen ist, wurden in diesem Jahr einige Regel-
leistungen gestrichen, da-
runter auch der Weihnachts-
baum, weil er "nicht exis-
tenzsichernd"
sei. - Da ohnehin für Weihnachten kein Mehrbedarf anerkannt wird, müssen Ausgaben für Baum und Geschenke irgend-
wie das Jahr über abgezwackt werden. Was das für manche Familie
in der Praxis bedeutet, kann man unten bei den Linktipps nachlesen.
Die Hartz-IV-Bürokratie sichert jedenfalls Arbeitsplätze.
Wie "DER SPIEGEL" berichtet, wird dort mittlerweile die Hälfte des Personals für die Berechnung der Leistungsansprüche eingesetzt;
die durchschnittliche Akte einer Familie sei inzwischen 650 Seiten stark. -- Na dann fröhliche Weihnachten in unserem doch angeblich christlich geprägten Land...!


- Bericht über die Streichung >> BITTE KLICKEN !
- "DER SPIEGEL" darüber >> BITTE KLICKEN !
- Betroffene: "Finanzielle Not..." >> BITTE KLICKEN !
- Hartz-IV-Tabelle (pdf) >> BITTE KLICKEN !.

Kommentare:

  1. In unserem Haus wird auch in diesem Jahr wieder keinen Weihnachtsbaum geben und niemand wird ihn vermissen.
    Wenn ich selber auf so einen Firlefanz verzichte, kann auch niemand von mir verlangen, daß ich mit meinen sauer erarbeiteten Steuereuros die Weihnachtsbäume andere Leute finanziere.

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  2. Herr Arminius, das ist schon o.k., wenn Sie das so handhaben. Aber es macht schon einen Unterschied, ob man das aus Überzeugung und freiwllig macht oder ob es einem und seinen kleinen Kindern aufgezwungen wird. In meiner Nachbarschaft wohnt eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern im Kindergarten- und Schulalter. Sie hat mir unter Tränen erzählt, wie schief ihre Kinder mittlerweile von Kameraden angesehen werden, weil Mama immer "Nein" sagen muss.

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  3. Mich ärgert eher, wenn ich mit meinen sauer verdienten Steuereuros die Abschreibungen der Millionäre, die Steuerflüchtlinge und die Verluste der Großbanken mitfinanziere.
    Irgendwo habe ich mal gelesen, wir lebten in einem Sozialstaat...

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  4. @Predigtgärtner
    Ja, ja, die arme alleinerziehende Frau muß mal wieder als Rechtfertigung für staatliche Umverteilung herhalten. Wenn die nicht ausreicht, dann kommt als nächste die arme alleinstehende Oma, die ihr Leben lang gearbeitet hat und nun bei einer Minirente verhungert. Hätte man die Familienstrukturen nicht systematisch ruiniert, würden sich viele diese Probleme auch ohne sozialistische Umverteilungsorgien lösen lassen.

    @Anonym
    Wäre ich ein Millionär, würde ich mich auch dagegen wehren, daß der Staat mir mein Geld raubt, um es anderen zu geben. Das kann ich viel besser selber. Geld zu haben, ist schließlich (noch!) kein Verbrechen. Aber tröste Dich! Die Herrschenden in Berlin und Brüssel werden schon Wege finden, das Geld aus den Taschen der Produktiven in die Taschen der Unproduktiven wandern zu lassen.

    Wie war das nochmal mit der Räuberbande, die der Hl. Vater im Bundestag erwähnte?

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  5. Der Thuriferar17.12.2011 14:04:00

    Mit Kontostand im Plus und fester Arbeitsstelle lässt sich gut über die "Unproduktiven" philosophieren. Die Wortwahl nähert sich schon ein wenig dem lebensunwerten Leben des Dritten Reiches, gelle?

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  6. @Thriferar
    Wenn die Sozialisten nicht mehr weiterwissen, greifen sie zur Nazikeule.

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  7. @Thriferar
    In was für Kategorien kreisen Deine Gedanken? Spiegeln die Dein Weltbild wider?

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