30.04.2011

Passend zur morgigen Seligsprechung...

- Aktuelle Predigt zum 2. Sonntag der Osterzeit: weiter unten! -

Es ist, als wenn auch mein Blumengarten voller Freude wäre über die morgige Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. - Genau heute
bot sich mir dieses herrliche Schauspiel:


Ein "Salve Regina" zur Seligsprechung ...

- Aktuelle Predigt zum 2. Ostersonntag: weiter unten! -

Von Papst Johannes Paul II. ist bekannt, dass er ein ganz großer Marienverehrer war. Gerade zu Beginn des Marienmonats Mai sicher nachdenkenswert ! - Das ZDF überträgt übrigens die Seligsprechung
von 9.30 - 12.30 Uhr, auch als Livestream im Internet
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29.04.2011

Da darf auch Hans Küng nicht fehlen...

- Aktuelle Predigt 2. Sonntag der Osterzeit: weiter unten! -

Na, das war aber ganz schön knapp diesmal! - Nur noch wenige Tage bis zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II., und immer noch kein verächtlicher Kommentar von Hans Küng? - Ich begann schon, mir des-
wegen Sorgen zu machen. Doch, nun ist er da, sein Text, wenn auch gewissermaßen in letzter Sekunde. Der frühere Papst tauge nicht als Vorbild für katholische Gläubige, befindet Küng nun endlich gegenüber der "Frankfurter Rundschau". Dieser Papst habe Menschenrechte unterdrückt, heißt es da.
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Darf es vielleicht ein wenig mehr sein? Gegenüber der "Mitteldeutschen Zeitung" liefert Küng Vertiefendes. In Rom gehe es zu wie früher bei den Cäsaren. Er, Küng, habe vor Jahren keinerlei Gelegenheit gehabt, seine theologischen Positionen vor dem Papst persönlich zu verteidigen, und der habe außerdem kein einziges Buch von Küng gelesen. - Hellseherische Fähigkeiten? Eher nicht! Man bedenke, dass der Chef der Glaubenskongregation damals Kardinal Ratzinger war, und dass der den damaligen Papst nicht ganz ausführlich informiert haben soll, dürfte wohl eher ins Reich der Märchen gehören. Aber kurz vor Weihnachten 1979 habe man ihm die Lehrerlaubnis entzogen. "Daran sehen Sie: Dieser Papst war intolerant und unwillig zum Dialog."
Die jetzige Seligsprechung diene dem jetzigen Papst nur als Instrument der Selbstdarstellung: "Wäre ich bösartig, würde ich sagen, er spekuliert schon auf die eigene Seligsprechung..." >> BITTE KLICKEN !

Welch seltsame Gedankengänge - was mag in diesem Kopf nur vorgehen?! - Selbst "Wikipedia", bekanntlich kein Mitteilungsorgan der katholischen Kirche, sieht die Amtsenthebung von Hans Küng im Jahre 1979 deutlich anders. Und auch die Vorgeschichte bekommt da ein völlig anderes Bild: Da liest man doch tatsächlich, dass es Küng selbst war, der den Dialog mehrmals verweigerte. - Und die Lehrerlaubnis wurde ihm übrigens von der Deutschen Bischofskonferenz entzogen, nicht vom Papst. Sollte er all das etwa vergessen haben? >> BITTE KLICKEN !
Die überwältigende Mehrheit der Katholiken weltweit freut sich jedenfalls auf den 1. Mai und die Seligsprechung. Das lässt man sich von keinem madig machen. Und das ist auch gut so!


28.04.2011

Mein Gott, Heiner...!

- Aktuelle Predigt 2. Sonnt. der Osterzeit: weiter unten! -

Heiner Geißler, prominenter Katholik, der sich soeben wieder dadurch hervorgetan hat, Kirche und Papst Benedikt nicht zum ersten Male Irrlehren vorzuwerfen, engagiert sich nun auch in einem Bündnis, das Vorwürfe gegen Papst Johannes Paul II. ausge-
graben hat, der am 1. Mai selig gesprochen wird.
Zugleich fordert man eine Heiligsprechung des vor 31 Jahren ermordeten Erzbischofs Oscar Romero. Den internationalen Aufruf haben in Deutschland bislang u.a. rund 50 Theologieprofessoren unterzeichnet. Papst Johannes Paul II. habe "dauernd die Falschen zu Heiligen ernannt", heißt es in diesem neuerlichen Memorandum.
Nun mag man ein Vorantreiben des sich seit 1997 dahinschleppenden Seligsprechungsprozesses von Oscar Romero durchaus begrüßen. Wie man im Internet leicht recherchieren kann, gibt es da trotz aller großen Verehrung immer noch einige Hindernisse, zu denen u.a. auch gehört, dass Oscar Romero nach dem Stand der Ermittlungen nicht von Leuten ermordet wurde, die vom "Hass gegen den Glauben" geprägt waren, sondern leider u.a. auch von Katholiken, die Romero hassten.
Ob es wirklich guter Stil ist, ausgerechnet wenige Tage vor der Seligsprechung mit dieser komplizierten Geschichte aus dem eigenen Lager gegen Johannes Paul II. zu lästern?


- Prominente Katholiken gegen Seligsprechung >> BITTE KLICKEN !
- "Neues aus Possenhofen..." hat ein Blogger entdeckt
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- Heiner Geißler übt mal wieder scharfe Kritik >> BITTE KLICKEN !
- Die Stadt Rom legt sich mächtig ins Zeug >> BITTE KLICKEN !
- Ganz bescheiden: die von Parkinson geheilte Schwester
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- Der "FOCUS" zur Seligsprechung >> BITTE KLICKEN !
- Infos über Oscar Romero im "Heiligenlexikon" >> BITTE KLICKEN !
- Der Original-Text des deutschen Aufrufes (pdf) >> BITTE KLICKEN !
- Hintergrund zur bereits erfolgten Heiligsprechung
von unten (pdf) >> BITTE KLICKEN !

27.04.2011

2. Sonntag der Osterzeit A - 1.5.2011

Apg 2,42-47
1 Petr 1,3-9
Predigt zum Evangelium:
Joh 20,19-31


Evangelium Joh 20,19-31:
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

Wird Thomas handgreiflich ?

Wir kennen das von
ganz kleinen Kindern: alles muss grundsätzlich angefasst und wenn möglich auch noch in den Mund gesteckt werden. Da hat das erwachsene Wach-
personal in der Familie allerhand zu tun.
Die Knirpse machen weder vor der heißen Herdplatte Halt noch vor der Blumenerde der Topfblumen. Die Liste der möglichen Übergriffe ist im Grunde unendlich. Aus Erfahrung weiß ich, dass man z.B. nicht nur durch die Bankenkrise Geld verlieren kann, sondern auch auf dem Wege über den Verdauungstrakt eines Zweijährigen.
An vielen Orten wird aber auch erwachsenen Neugiernasen eine Verhaltensregel mitgegeben. Nicht nur im Museum gilt meistens „Anfassen verboten“. Bei elektrischem Strom und vielen Chemikalien hat sich die Empfehlung „Hautkontakt vermeiden“ durchaus bewährt.

Um solch einen Hautkontakt geht es auch im heutigen Evangelium.
Doch immer der Reihe nach: Wir haben gehört, dass die Jünger sich aus Furcht vor den Juden selbst hinter Schloss und Riegel gebracht haben. Sie haben sich verkrochen und einge-
schlossen, sind immer noch geschockt vom Tod Jesu am Kreuz.
Mit Recht fragen sie sich, wie es mit ihnen weitergehen wird. Wird man sie auch verfolgen und töten?
Als ihre Stimmung am Gefrierpunkt angelangt ist, bekommen sie jedoch überraschend Besuch. Der Auferstandene stört sich überhaupt nicht an ihren Sicherheitsvorkehrungen und steht plötzlich in ihrer Mitte.
...

Weiterlesen? Gerne >>> BITTE HIER KLICKEN !

26.04.2011

Blumenschmuck in der Kirche / Kirchenfloristik: Wer hat Tipps?

In vielen Pfarrgemeinden ist es sicher so wie hier bei uns: Irgendwelche Leute kümmern sich ehren-
amtlich oder
für eine ganz geringe Aufwands-
entschädigung so gut es eben geht um den Blumenschmuck in der Kirche. Nur wenn es besonders darauf ankommt, wird ein Auftrag an einen Profi vergeben. In der Regel haben diese Helfer natürlich keine fachliche Ausbildung dafür; als Qualifikation gilt da schon das Vor-
handensein eines Blumengartens und eines guten Auges.
Und so wursteln sich solche Leute, wie meine Frau auch, von Sonntag zu Sonntag, achten beim Besuch anderer Kirchen auffällig genau auf den Blumenschmuck und bekommen hier und da auch mal ein paar Bilder
zu sehen, wie auf dieser Internetseite über Kirchenfloristik
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Hat jemand dazu vielleicht schöne Fotos oder einen Buch - oder Linktipp? Gibt es für solche Helfer vielleicht irgendwo sogar einen Kurs? - Bin erst einmal für jede Anregung dankbar!
(Kontakt überKommentar, E-Mail oder Kontaktformular)

Tipps und Materialien für Mai-Andachten

In den meisten katholischen Kirchen finden wir ihn bald wieder: den „Maialtar“, also einen besonders schönen Blumen- und Kerzen-
schmuck für die Marien-
statue. Während im Oktober der Rosenkranz im Mittelpunkt steht, ehren wir im Mai besonders Maria
als Gottesmutter. -- Hier geht's zum entsprechenden Artikel vom 9. April
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25.04.2011

Herr, wirf Hirn vom Himmel...!

Ich berichtete bereits über das laut Titel von „Journalisten“ betriebene Blog „Ruhrbarone“ anlässlich der Diskussion um die Karfreitagsruhe. Dort empörte man sich jüngst darüber, dass die Christen dafür gesorgt hätten, dass man am Karfreitag nicht Tango tanzen dürfe. Dennoch fand der Autor auch ein Dankeswort: „Schön, dass sie so großzügig sind,
mir meine Lieblingsbeschäftigung nur einen oder zwei Tage im Jahr verbieten zu lassen. Die Taliban machen das das ganze Jahr.“
-
Alle Versuche per Leserkommentar klarzustellen, dass mehr als zwei Drittel der Bevölkerung die geltende staatlich verordnete Karfreitags-
regelung auch in Zukunft beibehalten sehen möchten, prallten einfach ab. Empörung über die Rechtslage.
Auch der wiederholte Versuch, per Leserzuschrift darauf hinzuweisen, dass es z.B. beim Volkstrauertag, der gar kein kirchlicher Feiertag ist, auch ein Tanzverbot gibt, wurde einfach ignoriert. Mehr noch: der vorher noch höflich argumentierende Autor („Ihre gläubigen Gefühle sind mir nämlich nicht egal. Mir sind die Gefühle von Menschen grundsätzlich nicht egal.“) hat seine Aggressionen gegen Christen wohl nicht mehr ganz unter Kontrolle. Nachdem eine Christin „Sarah C.“ mit dem Hinweis auf den Volkstrauertag nicht locker lässt, rastete er aus: „Sarah, du Intelligenzbestie…“ – Und einen „Olli“, der ihm widersprochen hat, duzte er einfach mal so: „lass dir was besseres einfallen…“ – Und solche Leute wie Sarah hätten „keine Höflichkeit verdient“. - Ach so!
Doch auch Ostern gibt für solche Journalisten einiges her. Ein Kollege befindet, die Auferstehung Jesu sei „offenkundig dermaßen abstrus, dass einem die Ge-
schichte von dem eierlegenden Hasen plausibler vorkommen muss.“
– Auch mit der Tatsache des wechselnden Termins für Ostern als sogenanntes beweg-
liches Fest kommt er nicht ganz klar: „Aber ein wandernder Todestag? Vermutlich auch so ein Wunder.“
Überhaupt ist ihm allein schon der Termin suspekt: „Es ist nicht anzu-
nehmen, dass der jüdische Klerus den Massengaudi Massenhinrichtung genau auf Passah gelegt hätte.“
Auweia! Schon mal was von den Römern gehört, die dort das Komman-
do hatten? Und schon mal ein heißer Tipp vorab: Pontius Pilatus ist kein neues Automodell!
Ein Leser schrieb mir: So etwas ignorieren wir noch nicht mal! – Soll heißen: Am besten beschert man jener Internetseite keinen weiteren Klick durch einen Besuch.
Ich erinnere mich an den Alten Fritz, als ihm jemand entsetzt schilderte, einer habe sich öffentlich gegen die Tatsache der Auferstehung am Jüngsten Tag geäußert. Der Alte Fritz hatte sofort eine recht praktische Lösung: „Dann soll er halt meinetwegen liegenbleiben“…

23.04.2011

Hitzige online-Debatte: Christliche Feiertage wie Karfreitag abschaffen?

Erst jüngst haben sich in Umfragen mehr als zwei Drittel für die Beibe-
haltung des stillen Karfreitags ausge-
sprochen, da wütet mal wieder ein Sturm im Wasserglas. Diesmal sind es die Grünen in NRW, die sich von der Debatte vielleicht weiteren Erfolg beim Stimmenfang ver-
sprechen, und z.B. auch die Internetseite "Ruhrbarone", wo gerade eine "Leserschlacht" tobt. Naja, ein bisschen zumindest.

Es ist aber auch einfach zu grausam, dass man an ca. 360 Tagen im Jahr öffentlich z.B. laute Musik machen und tanzen darf, ausgerechnet an Karfreitag aber nicht. Nur an diesem Tag möchte man als mündiger Bürger aber unbedingt tanzen, das ist wie bei einem Kind in der Trotzphase. Na, lesen Sie selbst, und vielleicht kommentieren Sie
dort mit >> BITTE KLICKEN !
Nachtrag: Nach entsprechenden negativen Erfahrungen rate ich dazu, sich auf jener Seite eines Kommentars zu enthalten. Es ist vergebliche Liebesmüh. Christenhasser erster Güte am Werke!

Halleluja - der Herr ist auferstanden!


Allen Leserinnen und Lesern gesegnete Ostern! Die Osternachtfeier wird heute
ab 20.50 Uhr auch live aus Rom übertragen, morgen ab 10.30 Uhr die Auferstehungsfeier.

Info zu "Christ ist erstanden"
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20.04.2011

Ostern 2011

Sie finden hier zwei Osterpredigten: Eine zur Osternacht und eine weitere zum Ostersonntag; und zwar auf der Fortsetzungsseite!

Osternacht A – 24.04.2011
Genesis 1,1.26-31a
Genesis 22,1-2.9a. 10-13. 15-18
Exodus 14,15 - 15,1
Jesaja 54,5-14
Jesaja 55,1-11
Baruch 3,9-15.32 - 4,4
Ezechiel 36,16-17a. 18-28 -- Römer 6,3-11
Predigt zum Evangelium: Matthäus 28,1-10

Evangelium Matthäus 28,1-10:
Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee. Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden. Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag. Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt. Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen, und dort werden sie mich sehen.

MITTWOCHSGEDANKEN ZUR OSTERNACHTSPREDIGT:

Uhren umstellen!

Haben Sie schon an die Zeit-
umstellung gedacht?
Na klar, werden einige sofort denken, schon vor vier Wochen. Sonst säßen wir heute ja wohl kaum zur rich-
tigen Zeit hier in der Kirche! - Ich meine heute aber Ihre eigene innere Uhr: Haben Sie sich schon auf Ostern umgestellt?
Wir müssen es alle erst lernen, unser Herz auf Ostern und auf die Auferweckung Jesu umzustellen, so wie die Männer und Frauen, die Jesus folgten. Viele hatten sich damals schon enttäuscht zurückgezogen, nachdem sie den schrecklichen Kreuzestod Jesu miterleben mussten. Alle ihre eigenen Hoffnungen hatten sie mit Jesus zu Grabe getragen.
Auch diejenigen der Jünger, die es noch in Jerusalem aushielten, waren nach dem schrecklichen Leiden und Sterben Jesu verstört, verängstigt und ohne Perspektive, wie es mit ihnen jetzt weitergehen könnte.
Zwei Frauen waren es, die sich nach Ablauf der strengen Sabbatruhe
in aller Herrgottsfrühe aufmachten, um nach dem Grab zu sehen.
Sicher wollten sie, wie wir das auch tun, am Grab beten, das damals üblicherweise als Felsengrab mit einem großen Stein versperrt war.
Zwei Frauen waren es, die sich in ihrer Trauer nicht verkrochen. Was sie noch tun konnten, das wollten sie jetzt tun: dem toten Jesus die letzte Ehre erweisen. Doch dann erlebten die beiden, was Gott unter Zeitumstellung versteht.
...

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