31.05.2011

Bischofskonferenz: Frauen am Ball...

- Aktuelle Predigt zu Christi Himmelfahrt: weiter unten! -
Die Deutsche Bischofskonferenz ganz am Puls der Zeit: Heute ging eine hervorragend gemachte neue Internetseite zur Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft online, die vom
26. Juni bis zum 17. Juli in Deutschland stattfindet. Die neue Website informiert erstaunlich vielseitig, wie man schon am Pressetext der DBK (Deutsche Bischofskonferenz) sehen kann >> BITTE KLICKEN!
Und hier geht's direkt zur Fußball-
seite der Bischofskonferenz
>> BITTE KLICKEN !
Da kann man doch mal wieder sehen, wie frauenfreundlich und wie aufge-
schlossen unsere Bischöfe sind... -- Wo wir gerade dabei sind - hier auch noch die offizielle Seite des Deutschen Fußballbundes dazu >> BITTE KLICKEN !

30.05.2011

Christi Himmelfahrt - 2.6.2011

Apg 1,1-11
Eph 1,17-23
Predigt zum Evangelium:
Mt 28,16-20


Evangelium Mt 28,16-20:
Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

Wat is en Dampfmaschin ?

Die meisten von uns kennen sicher diesen alten Film mit Heinz Rühmann: Er heißt
„Die Feuerzangenbowle“. Darin stellt der gutmütige Lehrer Bömmel seinen Schülern die Frage: „Also, wat is en Dampfmaschin?“ – Und dann beantwortet er sie selbst: „Da stelle mer uns janz dumm. Und da sage mer so:
En Dampfmaschin, dat is ene jroße schwarze Raum, der hat hinten un vorne e Loch.
Dat eine Loch, dat is de Feuerung. Und dat andere Loch, dat krieje mer später.“
Deutsche Behörden und die Justiz sind da doch deutlich gründlicher. In einem Urteil vom 17.März 1879 wurde uns Bürgern zum Beispiel bereits durch das Reichsgericht definitive Klarheit darüber geschenkt, was eine Eisenbahn ist. Die Definition lautet:
„Eine Eisenbahn ist ein Unternehmen, gerichtet auf wiederholte Fort-
bewegung von Personen oder Sachen über nicht ganz unbedeutende Raumstrecken auf metallener Grundlage, welche durch ihre Konsistenz, Konstruktion und Glätte den Transport großer Gewichtsmassen be-
ziehungsweise die Erzielung einer verhältnismäßig bedeutenden Schnelligkeit der Transportbewegung zu ermöglichen bestimmt ist, und durch diese Eigenart in Verbindung mit den außerdem zur Erzeugung der Transportbewegung benutzten Naturkräften - Dampf, Elektrizität, tierischer oder menschlicher Muskeltätigkeit, bei geneigter Ebene der Bahn auch schon durch die eigene Schwere der Transportgefäße und deren Ladung usf. - bei dem Betriebe des Unternehmens auf derselben eine verhältnismäßige gewaltige, je nach den Umständen nur be-
zweckterweise nützliche oder auch Menschenleben vernichtende und menschliche Gesundheit verletzende Wirkung zu erzeugen fähig ist.“


Wahrscheinlich geht es Ihnen dabei wie mir: man findet die Erklärung zwar irgendwo zum Teil in der Sache richtig, aber sie trifft für den wirklichen Nutzer, für den Fahrgast, doch nicht ganz das Eigentliche einer Eisenbahn. Wer mit dem Zug fährt, wird eher davon er-
zählen, was er auf der Fahrt erlebt hat, wie schön die Landschaft war,
wie erholsam die Fahrt bei langen Strecken im Vergleich zum Auto war usw. --- Was das mit dem heutigen Sonntag zu tun hat, das liegt auf der Hand:
...
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Ein besonderer Gruß nochmal zum Abschluss des Marienmonats Mai

29.05.2011

Da lachen wir doch drüber...

Ja, o.k.: Manches sollte man einfach nicht ernst nehmen. Oder, wie mir ein Leser schrieb: Sowas ignorieren wir noch nicht einmal (siehe meinen Beitrag unterhalb). - Da passt dies einfach wunderbar:

Wenn's brennt, dann ist der Feuermelder schuld...

Gestern veröffentlichte ich (siehe weiter unten!) einen Kommentar
zum Festgottesdienst anlässlich des 75. Geburtstages von Kardinal Lehmann. Über die "Geburtstags-Liturgie" war ich doch etwas geschockt. Unter Gabenbereitung stelle ich mir eigentlich etwas anderes vor. Und das habe ich
auch zu begründen versucht, zusammen mit dem Hinweis, dass man Geburtstagsgeschenke nicht im Gottesdienst, sondern auch danach überreichen könnte. -- Da habe ich wohl einige heftig auf die Füße getreten. Zwei meinem Eindruck nach miteinander abgesprochene anonyme Mails erreichten mich, in denen ich als Nestbeschmutzer beschimpft wurde.
Zum einen: Damit kann ich leben. Wir katholischen Blogger sehen unsere Aufgabe nicht darin, wohlfeile Hofberichterstattung zu zelebrieren. Zum anderen: Statt die heilige Handlung mit einem Gratulanten-Auftrieb zu stören, hätte man dies mit gleichem Zeitaufwand auch nach der Messe erledigen können. Geschenke für welchen Würdenträger auch immer gehören nicht in die Messe. So sehe ich das, und dabei bleibe ich.
Natürlich dürfen andere das auch anders sehen. Man sollte meiner Meinung nach nur nicht den Feuermelder dafür mit üblen Worten beschimpfen, weil er Feueralarm gibt. Er hat das Feuer schließlich
nicht ausgelöst. Trotz alledem: Auch meinen anonymen Kritikern einen gesegneten Sonntag!

28.05.2011

"Tut dies zu meinem Gedächtnis" oder Gabenbereitung für Kardinal Lehmann?

- Aktuelle Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit (29.5.): weiter unten! -

Kardinal Lehmann hält sich nicht gerne zurück, wenn ihm etwas nicht passt. So ließ er kürzlich seiner Zunge freien Lauf, als er in einem Interview gefragt wurde, ob er sich eine Spen-
dung der Firmung im Alten Ritus vorstellen könne: "Daß sich Leute eine Firmung nach altem Ritus wünschen können, halte ich für Blödsinn."
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Diesen flotten und abwertenden Spruch aus dem Mundes eines Kar-
dinals fanden nicht alle so wirklich prickelnd. Vatikanist und Buch-
schreiber Andrea Tornielli drückte aus, was viele empfinden: "Dem Papst wäre ... geholfen,, wenn die Kardinäle, auch jene, denen der Alte Ritus nicht passt, ihre Worte besser abwägen würden." - Wie wahr!
Und beim Stichwort "Blödsinn" muss ich irgendwie doch unwillkürlich
an den Festgottesdienst am vergangenen Sonntag (22.5.) in Mainz denken, zur Feier des 75. Geburtstags von Kardinal Lehmann.
Der Jubilar ist beliebt beim Kirchenvolk. Dabei geht es allerdings wohl weniger um Theologie, nicht um Glaubens- und Romtreue, sondern bei vielen Katholiken ist das Kriterium für einen guten Bischof wohl eher sein leutseliges, publikumsnahes Auftreten. Er macht doch soooo einen netten Eindruck, wenn er auf die Menschen zugeht...!
Die erwähnte Heilige Messe wurde auch im Fernsehen übertragen, wobei die Kommentatorin allen Ernstes erklärte, der Kardinal mache "nicht viel Aufhebens um seinen Geburtstag". Die Scharen strömten natürlich herbei, um mit dem Kardinal zu feiern. Ich selbst wusste allerdings bisher noch nicht, dass es in der katholischen Kirche offenbar neuerdings eine eigene Geburtstags-Liturgie gibt. Da sehe ich einen kurzen Ausschnitt aus dem Fernsehbeitrag in einem Video der Piusbruderschaft (das Video ist lehrreich, auch wenn man diese Bruderschaft nicht in allem gutheißen will) und bin schlicht hell entsetzt: Mitten in der Heiligen Messe, zur Gabenbereitung, spazieren die Gratulanten in langer Schar in Richtung Altar, um Kardinal Lehmann ihre Geschenke zu überreichen. >> HIER GEHT'S ZUM VIDEO !
Was haben sich die bischöflichen Organisatoren nur dabei gedacht? Feiern wir Jesus Christus oder feiern wir Kardinal Lehmann Superstar? Muss man wirklich die heilige Handlung derart verschandeln, dass man ein Geschenke-Happening daraus macht?
Das Erschreckende ist der negative Vorbild-Charakter, der hinter solch einer Bischofsmesse steckt. Da wird doch mancher Pfarrer und mancher Pfarrgemeinderat die Idee gerne aufgreifen.
50. Geburtstag des Pfarrers - klar, da machen wir demnächst ein bisschen Party schon in der Heiligen Messe! Dienstjubiläum des Organisten? - Da gibt's in der Heiligen Messe demnächst eine Geschenke-Parade und vielleicht auch noch ein kleines Gläschen Sekt zum Anstoßen...!
Liebe Leute in Mainz - was habt ihr da bloß für eine .... Idee gehabt!
Nach der Heiligen Messe wäre Zeit genug gewesen!
(Danke: Den Anstoß zu diesem Artikel bekam ich durch ein anderes Blog, in dem das Thema behandelt wurde >> BITTE KLICKEN !

27.05.2011

15.000 Tote durch EHEC-Infektion?

- Aktuelle Predigt für 29.5.2011: weiter unten! -

"EHEC" ist die Abkürzung für Entero-
hämorrhagische Escherichia coli. Dieser Keim findet sich regelmäßig im Darm von Wieder-
käuern und wird
über deren Kot ausgeschieden. - Zur Zeit befindet er sich aber vor allen Dingen in den Köpfen der Verbraucher in Europa. Die Presse ist voll von Meldungen, denn allein in Deutschland gibt es inzwischen mehrere Hundert Er-
krankungen und bisher ein halbes Dutzend Tote.
Das ist schlimm, ohne Zweifel, und jedes Opfer ist zu bedauern und verdient unser Mitleid. Doch die Öffentlichkeitsmaschinerie, die da derzeit mal wieder abläuft, sollte auch kritisch betrachtet werden.
Dieses Jahr hatten wir noch keine Schreckensnachricht für Verbraucher. BSE liegt hinter uns, die Vogelgrippe und was weiß ich noch alles.
Nun ist zur Abwechslung mal das Gemüse dran: Deutschland, einig Panikland... - Wie man sich verhalten sollte, habe ich in einigen Linktipps weiter unten aufgelistet.
Doch zur Panik besteht wirklich kein Anlass. Was da von den gierigen Medien hochgespielt wird, sollte man getrost auch mal mit anderen Zahlen vergleichen. So sind durch die ganz normale saisonale Grippe allein in Deutschland jährlich 10.000 - 15.000 Tote zu beklagen. Da kräht allerdings kaum ein öffentlicher Hahn danach...
Die Todeszahlen durch Verkehrsunfälle - schweigen wir lieber darüber! Und erst der Killer Nr. 1, der Krebs: Jährlich (!) erkranken nur in Deutschland etwa 450.000 Menschen neu daran. Für spektakuläre Überschriften scheint sich dies aber weniger zu eignen...
Inzwischen amüsieren sich schon die Ärzte über die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, alle Lebens-
mittel ausreichend zu erhitzen (mindestens 10 Minuten bei 70 Grad): "Wunderbar. Ihre Patienten werden sich auf den Genuss von solcher-
maßen erhitzten Äpfeln, Birnen, Salat, Quark, Käse und Wurst freuen. Mahlzeit"
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Also: Vorsicht und Hygiene - unbedingt ja! - Panikmache: Nein, danke!

Hier einige Linktipps:
- Bayerischer Rundfunk: Tipps zum Verhalten >> BITTE KLICKEN !
- Verbrauchertipps (pdf) >> BITTE KLICKEN !
- EHEC-Infos für Ärzte >> BITTE KLICKEN !
- Gemüsebauern trifft es hart >> BITTE KLICKEN !
- Bis zu 31.000 Grippetote allein in Deutschland >> BITTE KLICKEN !

Zwischenmahlzeit für die Seele

- Aktuelle Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit (29.5.): weiter unten! -

Hier können Sie zwischendurch mal einen kleinen "Snack" für Augen, Ohren und für Ihre Seele bekommen:

26.05.2011

Der Schriftenstand in der Kirche - Aschenputtel oder Aushängeschild? (LINKTIPPS)

- Aktuelle Predigt 6. So. der Osterzeit: weiter unten! -

Öffentlichkeitsarbeit in der Kirche ist ein schwieriges Thema. So manche Pfarrei hat inzwischen ihren eigenen Internetauftritt. Pfarrbrief und Schaukasten sind eigentlich eine Selbstverständlichkeit, wobei die Qualität sehr unterschiedlich ist, um es vornehm auszudrücken. - In fast allen Kirchen ist - häufig im Vorraum - auch ein Schriftenstand anzutreffen. Oft genug fristet dieser allerdings ein Aschenputteldasein irgendwo in einer dunklen Ecke im Kirchenraum.
Tritt man näher heran, wird der ungewollt abschreckende Effekt noch heftiger. Ich habe so manchen Schriftenstand gesehen, auf dem lieblos allerlei mehr oder weniger nützliche Traktate herumlagen, nebst Fund-
sachen wie Brillen, Schirme und Hüte. Auch veraltete, zerfledderte und lieblos auf dem Tisch oder Regal verstreute Broschüren wirken alles andere als einladend. Auf so manchem Schriftenstand sieht es aus wie bei Hempels unterm Sofa


Weiterlesen? (zu den konkreten Linktipps) >>> BITTE KLICKEN !