Die Papstgegner üben schon mal für den Berlin-Besuch des Papstes. Für den gestrigen Samstag hatten sie zu einer eindrucksvollen Demo aufgerufen, um der Kirche einen "Tritt in
den Rinnstein der Geschichte" zu ver-
passen, wie es im Aufruf zum Mitmachen hieß. Vor dem Haus der Bischofskonferenz trat dann auch tatsächlich als besonderer Gag
- darauf muss man eben erst mal kommen...! - eine Gegenpäpstin
Rosa I. auf, um zu einem "heiligen Krieg" gegen die katholische Kirche aufzurufen.
Ach so, hatte ich es eigentlich schon erwähnt? Wie Pressebeobachter mitteilten, überschritt die Zahl der Demonstranten sogar die Marke von 50 (!) Teilnehmern - was für ein erschütterndes Fanal für die Kirche...!
Ich vermute mal, der Papst hat kein Auge mehr zubekommen - vor Lachen...
Hier ein Pressebericht >> BITTE KLICKEN !
... und hier für diejenigen, die sich das unbedingt antun wollen, der Bericht auf der Internetseite des Anti-Papst-Bündnisses. Auf den
Fotos sieht man aber immerhin fast ein Dutzend Teilnehmer...
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Wie heißt es dort ungewollt selbstironisch im Text: "Bis zur Verwirklichung der befreiten Gesellschaft gar, ist es noch ein steiniger Weg..." -- da will ich nicht widersprechen. Und übt mal schön weiter...!
31.07.2011
Der Papst zittert vor dem Deutschland-Besuch: Gestern wurde ihm in Berlin mit einer machtvollen Demo ein Tritt verpasst...
30.07.2011
Möchte-gern-Bischöfin Christine Mayr-Lumetzberger: Ihr Buch ist auch bei WELTBILD zu haben...
- Aktuelle Predigt zum 18. So. A am 31.7.: weiter unten! -
In den nächsten Tagen wird es käuflich zu erwerben sein, das Buch der sogenannten römisch-katholischen Bischöfin Christine Mayr-Lumetzberger.
Wir erinnern uns: In einer spekta-
kulären Weihe-Simulation wurde sie 2002 von dem Argentinier Romulo Braschi zur Priesterin „geweiht“. Die zuständige Erz-
diözese Salzburg stellte sofort die Ungültigkeit der Handlung fest, und nach Nichtreaktion auf eine Fristsetzung durch den Vatikan wurde sie aus der katholischen Kirche ausgeschlossen. Die 55-jährige oberösterrreichische Hauptschullehrerin ist nach eigenem Bekunden inzwischen Bischöfin. Die „Priesterweihe“ durch Romulo Braschi ist wirklich etwas ganz Besonderes: ...
Weiterlesen? Gerne >> BITTE KLICKEN !
29.07.2011
Offener Brief an den "SPIEGEL": Wie wäre es mit Brillenputztüchern, bevor Sie Kirchenaustritte als "beispiellos" bezeichnen?
- Aktuelle Predigt zum 18.So. A am 31.7.: weiter unten! -
Liebe SPIEGEL-Redakteure!
Ich verstehe ja Ihre Not: Es ist Sommerloch, und Meldungen müssen her, um das Blatt zu füllen. Da eignet sich die katholische Kirche allemal, zu-
mal die Bischofskonferenz die Austrittszahlen aus 2010 bekannt-
gegeben hat.
Da fühlt sich der SPIEGEL natürlich geradezu genötigt, über eine "massenhafte" Austrittswelle und einen "schier beispiellosen Mitgliederschwund"
zu schreiben. Klar, die Kirche - bald ist ihr letztes Mitglied verschwunden. So zumindest denkt sich das der SPIEGEL wohl.
Die Sache hat nur einen Haken. Und darauf hätte eigentlich der SPIEGEL mit seinem riesigen Archiv ohne Mühe selbst kommen können.
Setzt man die Austrittszahlen, ohne sie verharmlosen zu wollen (!), in Verbindung mit der Gesamtzahl, sieht es etwas anders aus. Im Erzbistum Köln sind es z.B. weit unter 1 %, die 2010 die Kirche verlassen haben.
Die gute Nachricht heißt also: Mehr als 99 % haben auch in schweren Zeiten ihrer Kirche die Treue gehalten. Das taugt natürlich nicht als Schlagzeile…!
Die klugen Kommentatoren, die jetzt Reformen in der Kirche anmahnen und gerne so tun, als ständen spätestens übermorgen alle Kirchen leer, übersehen auch listigerweise den gesamtgesellschaftlichen Trend, weil der auch nicht in ihr Argumentationsschema passt: Während die Kirche mit ihren Zahlen insgesamt noch relativ gut dasteht, haben z.B. die politischen Parteien in den letzten Jahren weitaus dramatischere Einbußen bei den Mitgliederzahlen hinnehmen müssen. Die SPD etwa hat in den letzten drei Jahrzehnten knapp die Hälfte ihrer Mitglieder verloren und wäre überglücklich, wenn sie nur die Austrittszahlen der Kirche hätte...!
Einzelheiten und Grafiken dazu findet man bei den nachfolgenden Linktipps. – Also, ihr öffentlichen Schlauberger: Immer schön sauber bleiben, was die Argumentation betrifft, und die Scheuklappen auch mal abnehmen, falls das überhaupt noch geht!
- Grafik: Mitgliederentwicklung der SPD >> BITTE KLICKEN !
- "Den Parteien laufen die Mitglieder weg" >> BITTE KLICKEN !
- Grafik der Bundeszentrale f.pol. Bildung >> BITTE KLICKEN !
- Der Bericht des SPIEGEL >> BITTE KLICKEN !
Wer Notleidenden großzügig hilft, wird vom Finanzamt kräftig zur Kasse gebeten...?!
- Aktuelle Predigt 18. So. A am 31.7.: weiter unten! -
Manche haben ihn vielleicht bei
"Wer wird Millionär?" erlebt, den herzensguten Pastor, der von seinem Gewinn von 125.000 Euro sage und schreibe 110.000 Euro für eine hoch-
verschuldete, notleidende Familie spenden wollte. Die Betonung liegt derzeit noch auf "wollte", denn das Finanzamt lässt ihn nicht.
Genauer: Drei Wochen nach dem Ge-
winn bekam er Post vom Finanzamt, indem er freundlich unter Zugabe einer Info-Broschüre darauf hingewiesen wurde, dass im Falle einer Schenkung von mehr als 20.000 Euro grundsätzlich eine Schenkungs-
steuer fällig würde. Und die betrüge in diesem Falle mehr als 30.000 Euro...!
Nun ist der Pastor erst mal ratlos und hofft auf eine Ausnahme-Genehmigung, und zwar bald, denn der Familie steht das Wasser
bis zum Hals...
Hier nähere Infos beim "SPIEGEL" >> BITTE KLICKEN !
... und beim "FOCUS" >> BITTE KLICKEN !
28.07.2011
Papst-Bruder unter Beschuss, ein katholischer Okkultismus-Koffer und ein Schwedenmöbel-Altar...
- Aktuelle Predigt zum 18. So. A am 31.7.: weiter unten! -
Das hatte ich nicht geahnt: Mein Artikel
über das im September erhältliche Buch "Mein Bruder, der Papst" löste heftige Leser-Reaktionen aus. Einige ehemalige Sängerknaben versuchten mit zahlreichen Kommentaren, dem Papstbruder eine Mittäterschaft bei Missbrauchs- und Gewaltvorfällen anzuhängen. Mein Blog wurde regelrecht vor allem mit anonymen Äußerungen überflutet, sodass ich den Kommentarbereich irgendwann schließen musste. Danach war ich selbst dann unter Beschuss einiger Leser, weil ich die Meinungsfreiheit miss-
achten würde usw. - Daher vorsorglich hier der Hinweis: Ich behalte mir vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen! - Zum Nachlesen zum früheren Artikel über das Buch >> BITTE KLICKEN !
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Bei diesem Altar fällt das auch nicht schwer. Seine Machart erinnert doch sehr an ein bekanntes schwedisches Möbel-
haus, und darum widmete meine Quelle, ein Blogger, dem Thema auch einen Extra-Artikel. Das Foto stammt auch von dort - >> BITTE KLICKEN !
Einige Fotos jener ansonsten schönen Kirche >> BITTE KLICKEN !
Wer sich für okkulte Praktiken interessiert, dem wird von der Katholi-
schen Kirche in Hamburg geholfen. Wie "kath.net" berichtet, ist in der Medienzentrale praktischerweise ein kompletter Okkultismus-Koffer ausleihbar, zu Anschauungszwecken im Unterricht usw.
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27.07.2011
18. Sonntag im Jahreskreis A - 31.7.2011
Jes 55,1-3
Röm 8,35.37-39
Predigt zum Evangelium:
Mt 14,13-21
Evangelium Mt 14,13-21:
In jener Zeit, als Jesus hörte, daß Johannes enthauptet worden war,
fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein.
Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.
Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns.
Darauf antwortete er: Bringt sie her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übriggebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.
Das kennen wir leider alle auch zur Genüge: Es gibt immer mal wieder solche Tage, die man am liebstenaus dem Kalender streichen würde. Oft ist es eine schlechte Nachricht, die uns regelrecht umhaut, vielleicht über eine Krankheit oder einen Unfall in unserem persön-
lichen Umfeld. -- Solch ein schlechter Tag könnte es bei Jesus auch werden. Soeben hat er eine ganz bittere Nachricht erhalten. Johannes der Täufer ist enthauptet worden, und zwar wegen seiner öffentlichen Kritik an Herodes. Dieser lebte in einem ehebrecherischen Verhältnis mit seiner Schwägerin und Nichte Herodias (Mt 14,3-12).
Deren Tochter Salome wünschte sich seine Enthauptung als Lohn für einen Tanz zum Geburtstag des Herodes – ein bekannter Stoff für viele Filme und Gemälde.
Jesus ist so sehr von Trauer erfüllt, dass er jetzt allein sein will.
Wir haben gerade gehört, dass er mit einem Boot auf dem See fährt,
um erst einmal Abstand zu bekommen, zu beten und nachzudenken. Dieser Schock macht ihm aber auch einmal mehr klar, wie man bald
mit ihm selbst verfahren wird. Auch seine Jünger können ihm in seiner Trauer nicht beistehen, er ist allein.
Doch diese Auszeit, die Jesus sich genommen hat, hält nicht lange an. Vom Ufer aus haben ihn viele Menschen erkannt. Sie gehen ihm jetzt am Ufer entlang einfach hinterher. Sie suchen seine Nähe, sein Wort und auch Heilung. Kurzum: Die Auszeit ist aus. ...
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Deutschland-Besuch: Musikalische Kriegsführung gegen den Papst...
- Neue Predigt zum 18.So.A: heute gegen Abend! -
So ist das mit den ideologisch fixierten Weltbildern: Völlig blind für die Realität des zum Teil sogar regelrecht begeisterten Zuspruchs für den Papst (z.B. Weltjugendtag) versuchen die ewigen Nörgler jetzt auch den musikalischen Angriff auf den Papst, in Form von online gestellten Liedern.
Lange dafür bekannt ist als "Vorbild" Clemens Bittlinger mit seinem Song "Mensch, Benedikt" >> HIER ALS PDF !
Wie sich einige sicher erinnern, war die katholische Empörung entsprechend groß. Hier gibt's den Song als Video >> BITTE KLICKEN !
Hier nun zwei Beispiele für die aktuellen Attacken:
Und hier mal ein Blick auf die Wirklichkeit, auf die Stimmung beim Weltjugendtag:
Zum Weltjugendtag 2011 in Madrid gibt's diese offizielle Hymne:
Wie man lesen kann, sind inzwischen auch die Unterstützer des Papstes nicht untätig gewesen. Hier ein Bericht über den Papst und die sommerliche Hitliste >> BITTE KLICKEN !
Inzwischen gibt's sogar einige Pro-Papst-Songs, z.B. diesen hier:
Das Motto-Lied zum Papstbesuch gibt's inzwischen sogar als Klingelton für's Handy >> BITTE KLICKEN !