30.09.2011

Puh, ist das heute sommerlich warm geworden...!

- Aktuelle Predigt: weiter unten! -
Einfach herrlich ist es draußen. Die Enkelkinder sind vom derzeitigen beständig warmen Wetter ganz begeistert und spielen draußen, dass es eine Wonne ist. Sogar Wasser darf heute mit einbezogen werden. Ach, da fällt mir gerade was ein: (Ton laut stellen, nach kurzer Zeit geht's los...)

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- Aktuelle Predigt 27.Sonntag A am 2.10.: weiter unten! -

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29.09.2011

Die Medien hatten bald die Nase voll - gut beobachtet von Peter Winnemöller bei "Sendezeit"...

- Aktuelle Predigt zum 27. Sonntag A am 2.10.: weiter unten! -
Mehrmals täglich juckt es einen in den Fingern, auf diesen oder jenen klugen und hilfreichen Kommentar aus der Szene der katholischen Blogger hinzuweisen. Doch der Übersichtlichkeit halber verzichte ich dann doch meistens darauf.
Gerade jedoch habe ich die kluge Betrach-
tung von Blog-
ger-Kollege Peter Winnemöller
in seinem Gastkommentar bei "SENDEZEIT" gelesen und konnte einfach nicht widerstehen.
Wirklich gut beobachtet, wie die Presse mit der bahnbrechenden Rede von Papst Benedikt XVI. im Freiburger Konzerthaus umgegangen ist. Kurzer Ausschnitt: "Nach vier Tagen Papstbesuch hatte offensichtlich die bürgerliche Presse die Nase voll... So übernahmen die meisten Medien eine dpa-Meldung... und machten sich kaum noch die Mühe..."
>>> hier geht's zum Beitrag von Peter Winnemöller!

Papstbesuch-Analyse: Reformtipp für die deutschen Bischöfe!

- Aktuelle Predigt zum 27. Sonntag A am 2.10.: weiter unten! -

War es wirklich anders zu erwarten? –
Einerseits lässt die Deutsche Bischofs-
konferenz der Presse gegenüber erklären, man werde auf der Herbst-Vollversammlung (4.-7. Oktober) die Papst-Reden erst noch analysieren (!) müssen, andererseits hat man aber schon eiligst fix und fertige Antworten parat.
Am Beispiel der Kirchensteuer: Sofort beeilten sich beispielsweise die Bischöfe Zollitsch und Lehmann, der Papst habe keinesfalls an das deutsche Kirchensteuersystem gedacht, als er in Freiburg Bemerkungen über kirchliche „Privilegien“ machte.
Es soll schön alles so bleiben, wie es ist – Hauptsache, der Papst ist erst mal wieder weg. Ein für ihn komponiertes Musikstück bekommt er ab-
schließend noch von den deutschen Bischöfen geschenkt, vier Minuten dauert es, und natürlich ist es eines mit Pauken und Trompeten…!
Das akustische Geschenk hören sich sinnigerweise die deutschen Bischöfe dann auf ihrer Vollversammlung an – einfach nur toll!

...
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28.09.2011

27. Sonntag im Jahreskreis A - 2.10.2011

Jes 5,1-7
Phil 4,6-9
Predigt zum Evangelium:
Mt 21,33-44


Evangelium Mt 21,33-44:
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen. Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie. Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erstemal; mit ihnen machten sie es genauso.
Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?
Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder? Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen.
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte trägt.


MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT:

Blutrausch im Weinberg

Heute wird in vielen Pfarrgemeinden Erntedank gefeiert. Erntegaben schmücken den Altarraum. In den Gottesdiensten wird dem Herrn von Herzen gedankt für die gute Ernte des Jahres. Vielerorts haben sich schöne Traditionen dazu entwickelt. Gläubige Menschen sind sich durchaus bewusst, dass ein Leben ohne Hunger und Not nicht selbst-
verständlich ist. So wird an diesem Tag auch ganz besonders an Notleidende in aller Welt und an die Bewahrung von Gottes Schöpfung gedacht.
In krassem Gegensatz dazu scheint das heutige Evangelium
zu stehen. Was wir da erleben, das ist gerade-
zu ein ideales Thema für einen aufregenden Kriminalfilm. Als Titel könnte ich mir vor-
stellen: „Blutrausch
im Weinberg“. -
Da fließt im heutigen Evangelium tatsächlich viel Blut: das von einer ganzen Reihe von Knechten und das vom einzigen Sohn und Erben des Weinbergbesitzers.
Für den Staatsanwalt wäre der Fall schnell klar formuliert: Brutaler gemeinschaftlicher Mord aus niedrigen Beweggründen in mehreren Fällen. Also wirklich Krimi-Kost mit garantiertem Gänsehaut-Effekt für
die Zuschauer. Und so etwas ausgerechnet am Erntedankfest und von Jesus selbst erzählt…!
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Wie wär's mit "beherzigen"? - Deutsche Bischöfe wollen "Analyse" der Papst-Reden...

Die Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe steht uns bevor. Vom 4.-7. Oktober tagen insgesamt 68 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda. Wie man gestern gegenüber der Presse erklärte, wolle man unter anderem "eine Analyse der Ansprachen des Heiligen Vaters" vornehmen. Die Wortwahl ist ungewollt verräterisch: Laut "Wikipedia" ist eine Analyse "eine systematische Untersuchung, bei der das untersuchte Objekt...in seine Bestandteile zerlegt wird"; Analyse bedeutet vom griechischen Wortstamm her "auflösen".
Die Erklärungen und Mahnungen des Papstes sollen also zerlegt und aufgelöst werden, wenn man die offizielle Mitteilung betrachtet. Na, das wird ja wieder mal was werden...!

27.09.2011

Voll peinlich: Medien spekulieren über Papst-Rücktritt im April 2012

Kaum hat Papst Benedikt ein super-anstrengendes Besuchsprogramm in Deutschland mit zahlreichen Reden, Treffen und Gottesdiensten mit Bravour gemeistert, wird mal wieder eines der Lieblingsthemen der Presse ausgegraben: Der Gesundheits-
zustand des 84-jährigen Papstes und sein möglicher Rücktritt zu seinem 85.Geburtstag.

Aktuell ist es die italienische Sonntagszeitung "Libero", die solche Spekulationen an die Öffentlichkeit beförderte. Absurd, möchte man meinen: Da zeigen uns die Bilder einen Papst, der einen Marathon hinter sich gebracht hat, welcher einem 50-jährigen zur Ehre gereicht hätte, und dann so etwas!
Im Vatikan zeigte man sich auch dementsprechend erstaunt und sprach von einer "bizarren Hypothese eines Blattes". - Am liebsten würde man hinzufügen: "... und ein Blödsinn sondergleichen..."
Freilich, bei dieser Gelegenheit darf man vielleicht ganz allgemein daran erinnern, dass ein Papst-Rücktritt kein Weltuntergang ist. Das Kirchen-
recht sieht diese Möglichkeit sogar ausdrücklich vor, und fünf Päpste machten im Verlauf der Geschichte auch davon Gebrauch.
Aktuell erinnern wir uns sicher auch daran, dass Pius XII. seinen Rücktritt für den Fall geplant hatte, falls die Befehlsempfänger Hitlers das Gerücht wahr machen würden, ihn zu entführen.
Vielleicht hat in der aktuellen Lage auch eine Äußerung des Papst-Bruders Georg etwas zur Verwirrung beigetragen, denn er hatte sich von der Illustrierten "Bunte" im Interview zu der Ansicht hinreißen lassen, wenn es gesundheitlich nicht mehr gehe, "sollte mein Bruder den Mut und die Überwindung haben, vom Amt zurückzutreten."
- Klar, das so etwas ein gefundenes Fressen ist...!

- "Bizarre Hypothese": Spekulationen über Papst-Rücktritt
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- Bei Johannes Paul II. schloss man Rücktritt nicht mehr aus
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- Der Papst-Bruder und die "Bunte" >> BITTE KLICKEN !.

Rosenkranzmonat Oktober: Bücher, Materialien, Linktipps...

Damit garantiert genug Zeit ist, sich evtl. eines der empfohlenen Bücher zu bestellen, hatte ich bereits vor einer Woche Material-Ratschläge gegeben. Leser-Anfragen zeigen jedoch, dass nicht jeder die entdeckt hat. Daher nochmals der Link zu meinem Artikel >> BITTE KLICKEN !
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26.09.2011

Evangelische schwanken zwischen Papst-Beleidigung und Lob in den höchsten Tönen...

Jetzt ist die Zeit der Kommentare und Bilanzen. Was hat aus unserer Sicht der Papstbesuch "gebracht"? - Äußerst zwiespältig ist die Reaktion der evangelischen Seite. Sie reicht von einer halb-offziellen Beinahe-Beleidigung ("Der Panzerpapst") bis hin zu Lob in den höchsten Tönen und deftiger Selbstkritik. Nachfolgend einige Links dazu.
Und danach schnell wieder zurück zur Schönheit des katholischen Glaubens, mit eindrucksvollen Bildern aus Freiburg.

- Evangelikale loben den Papst in den höchsten Tönen
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- Interne evangelische Kritik: Sind wir geistlich noch Kirche?
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- Attacke gegen Ökumene auf „evangelisch.de“: „Der Panzerpapst…“
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- und nebenbei: Leitartikel „DIE WELT“: „Die Volkskirche lebt“
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