Manche Linke können sehr tolerant sein - solange man
deren Meinung übernimmt.
Doch wehe, Lebensschützer und Christen wagen es, für den Schutz mensch-
lichen Lebens friedlich auf die Straße zu gehen. Da endet dann die Toleranz ganz plötzlich, und blanker Hass kommt zum Vorschein:
So gerade wieder mal in Münster geschehen, beim Marsch "1000 Kreuze für das Leben" am 10. März. Das kleine Grüppchen von ca. 150 Lebensrechtlern zog wie in den Vorjahren singend und betend durch einen Teil der Innenstadt und wurde dabei massiv von diversen linken Gruppen gestört. Mehrere hundert Polizeibeamte waren im Einsatz; die Polizei hatte aus den vergangenen Jahren gelernt..
Die Passanten in Münster konnten sich ihr eigenes Bild von der Toleranz solcher linken Schreihälse machen. Da wurden von den ca. 200 Gegendemonstranten Parolen gerufen wie "Nieder mit Jesus!",
da wurde lautstark gepfiffen und mit Vuvuzelas getrötet, und einige wurden auch handgreiflich. Mehrere Kreuze wurden den Demonstran-
ten entrissen, und ein Priester bekam eine Apfelsine an den Kopf geworfen.
Ähnlich erging es auch den Lebensschützern in Berlin und in anderen Städten immer wieder. Ich berichtete bereits darüber, wie dort z.B. ge-
brüllt wurde: "Hätt' Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben" und "Gott ist scheiße - ihr seid die Beweise!" und Sprüche auf ähn-
lichem Niveau. Auch hier wurden den Demonstranten etliche Kreuze entrissen - sie landeten unter Triumphgeheul in der Spree.
Am 22.September 2012 wird man solche Szenen beim nächsten Berliner Lebensschutz-Marsch wieder erleben...
Hat man jemals gesehen, dass Christen eine linke Demonstration schreiend gestört haben? - Ach, was seid ihr doch für "tolle" Demokraten...!
Linkes Geschrei in Münster...
- Artikel bei "gloria.tv" >> BITTE KLICKEN !
- 2011 in Berlin >> BITTE KLICKEN !
- So sieht es aus: getötete Kinder >> BITTE KLICKEN !
Obiges Foto stammt von der Berliner Demo 2011.
Quelle >> BITTE KLICKEN !
... und linkes Geschrei in Berlin...
12.03.2012
Lebensrecht-Demo nur mit Polizei-Schutz möglich: Aggressive Linke und die Toleranz...
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Gewalt geht gar nicht, ohne Frage. Das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt für jede und jeden.
AntwortenLöschenAber so unschuldig und friedlich, wie die so genannten "Lebensschützer_innen" hier beschrieben werden, sind sie nun mal auch nicht, zumindest nicht alle. Wie oft habe ich unerwünschte Spam-Mails von ihnen in meinem Postfach. Das nenne ich Internet-Kriminalität. Wie oft muss ich bei katholischen Großveranstaltungen zudringliche "Lebensschützer_innen" abwimmeln, die mir ungefragt ihre Meinung und ihre Flyer aufdrängen und keine differenzierte Ansicht daneben gelten lassen. Das nenne ich Nötigung. Aus den USA kenne ich etliche Fälle, in denen Ärzte bedroht und attackiert wurden, weil sie Abtreibungen vornehmen. Das nenne ich Bedrohung und Körperverletzung. Bei uns stehen sie in manchen Städten vor Frauenarztpraxen um "zu informieren" und müssen per Gerichtsbeschluss auf Distanz gehalten werden. Dazu kommen Drohanrufe, Schmierereien, verbale Attacken etc.
Auch wenn ich nicht alle, die sich für das Leben Ungeborener nachdrücklich einsetzen, über einen Kamm scheren will: Die Aggressivität von militanten und gewaltbereiten Gruppen unter ihnen darf auch nicht verschwiegen und schon gar nicht unterschätzt werden. Man kann und darf nicht das eine Leben schützen wollen, indem man ein anderes bedroht. Auch sie haben sich an Gesetze zu halten, auch hier heiligt der Zweck nicht die Mittel!
Und jetzt bin ich gespannt, ob weitere Kommentare meine Thesen hier bestätigen.
Es geht hier nicht um irgendwelche Sektierer in Amerika. Hier in Deutschland sind diese Demonstranten auf der Straße ganz friedlich mit einem genehmigten Demonstrationszug unterwegs und werden angepöbelt, beleidigt, bespuckt usw. --
AntwortenLöschenIch habe es bei einem Katholikentag selbst erlebt, wer da wen nötigt und bedrängt. Lebensschützer wurden übel beschimpft und des Geländes verwiesen.
Ein sehr komplexes Thema...!
AntwortenLöschenIch kann Blogger-Kollegin Ameleo verstehen, wenn ich das hier in der Zeitung lese:
http://www.worldevangelicals.org/resources/view.htm?id=6
Da wurde ein Abtreibungsarzt von einem "Lebensschützer" erschossen...
Andererseits halten in Deutschland sogar Kirchenobere Lebensrechts-Infos z.T. für unangebracht und "anstößig".
Leser "Thuriferar" meint sicher den Katholikentag, bei dem Lebensschützer, die ein Plastikpüppchen mit der Abbildung eines 10 Wochen alten Kindes zeigen wollten, des Platzes verwiesen wurden und erst das beherzte Eingreifen von Weihbischof Laun (Salzburg) die Lage entspannte:
http://www.youtube.com/watch?v=LImS504FpNQ
Für mich ist das durchaus dringende Thema Lebenssschutz hier erst einmal zweitrangig. Thema Nr. 1 ist der Umgang miteinander und die Demonstrationsfreiheit.
AntwortenLöschenHier wurde wie andernorts auch eine ganz
friedliche Demo bösartig gestört, und das
ist in hohem Maße respektlos.
Warum haben die Störer nicht den Mut, eine
eigene Demo anzumelden?
Aber mal ganz unter uns: Bei der Bevölkerung
in Münster haben sich die Störer nicht beliebt
gemacht - der Schuss ging also nach hinten los.
Die "Gegendemonstranten" sind irregeleitete und verführte Menschen, wie sie in Deutschland häufig vorkommen. Ich denke besonders in dem Zusammenhang an die Störaktionen der Nazis oder Kommunisten im letzten Jahrhundert.
AntwortenLöschenIn der Masse sind sie keiner Vernunft zugänglich, nur im Einzelgespräch hat man eine Chance, bei denen ein Umdenken zu erreichen. Und natürlich im Gebet.
@ Ameleo: Bei katholischen Veranstaltungen werden Sie regelmäßig von Lebensschützern bedrängt?
AntwortenLöschenDarf ich fragen, wo?
Mir ist von den zigtausenden engagierten Lebensrechtlern kein einziger bekannt, auf den Ihre Kritik zutreffen würde, ich würde denjenigen aber liebend gerne kennenlernen!
Aber tatsächlich muss man offenbar in Deutschland erst einmal um Meinungsfreiheit kämpfen, bevor man das Recht eines jeden Menschen auf Leben ansprechen darf.
Ich wünschte, JEDER würde mit den über 8 Millionen Abtreibungstoten (Deutschland!) derart bedrängt, dass sich endlich etwas ändern würde!
Wie gut, dass die Meinungsfreiheit gegen den erbitterten Widerstand der Kirchen erkämpft werden konnte !
AntwortenLöschenHier ist keine Märchenstunde!
AntwortenLöschenDie Kirche hat die Meinungsfreiheit stets geachtet, wie man an den vielen Versammlungen ablesen kann.
Auch heutzutage sind weltweit Millionen von Christen in Versammlungen, Arbeitskreisen und Pfarrgemeinderäten tätig.
Freilich hat Meinungsfreiheit da ihre Grenze, wo Blödsinn verzapft wird, der vielen Menschen schaden kann. Wer behauptet, dass 2 + 2 = 5 ist, darf sich nicht wundern, wenn man ihn nicht ernst nimmt.