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Die Uni Münster hat eine umfangreiche Untersuchung über religiöse Einstel-
lungen bei Spitzen-
journalisten durch-
geführt, die als Buch unter dem Titel "Religion bei Meinungsmachern" erhältlich ist. In den letzten Jahren steige die mediale Auf-
merksamkeit für Religiöses, was sicher auch mit dem Schock des Anschlags vom 11.September 2001 in New York zu tun hat. Der Islam, aber auch das Christentum werde intensiver betrachtet, finden die Forscher. Vielleicht auch unter dem Eindruck etlicher islamistischer Gewaltausbrüche nehmen die führenden deutschen Journalisten vom Christentum vor allem die "Kraft zur Sicherung der öffentlichen Moral und zur gesell-
schaftlichen Integration wahr", sprich: Einem Kulturchristentum steht man wohlwollend gegenüber, aber man findet mehrheit-
lich doch, dass man diese lobenswerten Werteorientierungen "auch ohne expliziten Gottesglauben praktizieren" könne, frei nach dem Motto: Seid nett zueinander, aber bitte freischwe-
bend und ohne Verpflichtungen!
Religion findet also wieder Wohlwollen bei den öffentliche Meinungen produzierenden Göttern der Medienwelt. Zum Jubel besteht trotz dieses positiven Forschungsergebnisses aber wenig Anlass, finde ich. Kirche und Medien reden vor allen Dingen zu wenig miteinander, und wenn, dann redet man leicht aneinander vorbei. Wie man an vielen aktuellen Themen sieht, liegen vom Horizont her Welten zwischen Kirche und vielen Journalisten. Und oft genug fehlt auch einfach das Wissen, frei nach dem Motto: Ein Journalist weiß von immer mehr Dingen immer weniger, bis er schließlich von allem gar nichts weiß. lungen bei Spitzen-
journalisten durch-
geführt, die als Buch unter dem Titel "Religion bei Meinungsmachern" erhältlich ist. In den letzten Jahren steige die mediale Auf-
merksamkeit für Religiöses, was sicher auch mit dem Schock des Anschlags vom 11.September 2001 in New York zu tun hat. Der Islam, aber auch das Christentum werde intensiver betrachtet, finden die Forscher. Vielleicht auch unter dem Eindruck etlicher islamistischer Gewaltausbrüche nehmen die führenden deutschen Journalisten vom Christentum vor allem die "Kraft zur Sicherung der öffentlichen Moral und zur gesell-
schaftlichen Integration wahr", sprich: Einem Kulturchristentum steht man wohlwollend gegenüber, aber man findet mehrheit-
lich doch, dass man diese lobenswerten Werteorientierungen "auch ohne expliziten Gottesglauben praktizieren" könne, frei nach dem Motto: Seid nett zueinander, aber bitte freischwe-
bend und ohne Verpflichtungen!
Doch auch die Kirche hat sich nicht immer mit Ruhm be-
kleckert, was den Umgang mit Journalisten betrifft. Die Zeiten, wo es genügt, ab und zu mal eine Presse-Konferenz zu ma-
chen, wenn einem danach ist, die sind längst vorbei. Presse-Arbeit ist eine hochsensible und schwierige Aufgabe, bei der z.B. die Kontakte auch wirklich gepflegt werden müssen, solange es nicht brennt. Schön wär's, wenn sich das rumsprechen würde...
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- Medien gegen Bischof Mixa >> BITTE KLICKEN !
- Kirche erhielt Negativ-Preis >> BITTE KLICKEN !
- umgekehrt: Kirche rügt Medien >> BITTE KLICKEN !
- Wie die Presse Skandale inszeniert >> BITTE KLICKEN !
- Journalisten = Schnäppchenjäger? >> BITTE KLICKEN !
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Einseitige Berichterstattung ist nicht zufällig...
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