tranten auch darauf erpicht, bei der Heiligen Messe den besonders ehrenvollen Posten des Weihrauchträgers zu ergattern. Weil sie an diesem Tag Geburtstag hatte, entschied sich der Pfarrer für das Geburtstagskind, was die andere auf die Barrikaden brachte - oder konkret: es kam nach dem Gottesdienst zu einer Handgreiflichkeit zwischen den beiden. Da beide Fami-
lien ohnehin nicht die dicksten Freunde sind, gab es im Nach-
gang gar eine Anzeige und die Einschaltung eines Anwalts.
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Der geschockte Pfarrer reagierte mit einer Weihrauchsperre und strafte damit meiner Meinung nach letztlich auch alle friedfertigen Ministranten und die ganze Gemeinde: Erst an Weihnachten will er wieder den Einsatz von Weihrauch zu-
lassen. Einzige Ausnahme: Beerdigungen...
Kleine humorvoll gemeinte Anmerkung: Dabei hätte man mit einem größeren Rauchfass das Problem elegant aus der Welt schaffen können:

Da hatte der hochwürdige Herr Pfarrer doch eine gute Gelegenheit, mal etwas Reklame für seinen Beichtstuhl zu machen.
AntwortenLöschenDie Kollektiv-Bestrafung aller Messdiener halte ich nicht für gelungen. Schade!
AntwortenLöschenWenn 20jährige noch dienen, spricht das für den Pfarrer. Ein guter Einsatzplan hätte den Ärger vielleicht vermieden...
AntwortenLöschenMomentchen mal, war das Ding im zweiten Video nicht der Todesstern gewesen?
AntwortenLöschen"Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot." (Gen 4,8)
AntwortenLöschenBezeichnenderweise wird uns verschwiegen, womit er ihn erschlug. Nur dass er sauer war, weil Abel Gott das bessere Rauchopfer dargebracht hat, so viel wissen wir. Hm. Die Geschichte wiederholt sich ... ;)
PS. Vielen Dank für's Verlinken!
Bin über einen Link hierher geraten und hab gar nicht auf das Datum geachtet ... :)
AntwortenLöschenNichtsdestotrotz: Danke.