Geht es noch peinlicher? Die Deutsche Bahn zieht sich in den letzten Tagen heftigen medi-alen Zorn zu. Feministinnen und andere protestieren lautstark dagegen, dass die Bahn für eine Großveranstaltung von Lebensschützern etwas anbietet, was sie genau so auch für andere Großveranstaltungen tut: nämlich Fahrkarten zu einem deutlich vergünstigten Tarif. Damit wird übrigens auch die Umwelt geschont, da weniger Teilnehmer mit dem eigenen PKW anreisen müssen.
Doch was da selbstverständliche jahrelange Praxis des Unternehmens Bahn ist, das soll nicht für die voraussichtlich etwa 2.000 Demonstranten gelten, die am 22. September zum "Marsch für das Leben" nach Berlin reisen werden. Also veröffentlicht man fleißig in der Szene die Anschriften für Beschwerden und heizt der Bahn so richtig ein. In wütenden immer wieder kopierten Schreiben heißt es etwa: "Ich kriti-
siere, dass die Deutsche Bahn extreme Abtreibungsgegner Bahntickets mit Sonderpreis zur Verfügung stellt und eine Demonstration gegen Abtreibungsrechte damit unterstützt".
Die Bahn reagierte darauf übrigens bislang erstaunlich ge-
lassen und betonte, dass es sich dabei um ein übliches und normales Angebot für fast alle Großveranstaltungen (NPD-Auf-
märsche nicht) handele, ohne sich als Unternehmen mit deren Inhalten zu identifizieren.
Peinlich, dass immer noch von "Abtreibungsrechten" geredet wird. Man hat also immer noch nicht kapiert, was von Gesetz-
geber und Gerichten klar erläutert wurde: Abtreibung ist in unserem Land kein grundsätzliches Recht; sonst bräuchte man auch keine Beratung, keinen Schein usw. Abtreibung
wird lediglich unter gewissen Bedingungen nicht bestraft.
Was soll daran so "homophob", "rechts", "extrem" oder gar "verfassungsfeindlich" sein, wenn Menschen in einem Schweigemarsch gegen Abtreibungen demonstrieren und mit 1000 Holzkreuzen (zur Erinnerung an etwa 1000 Abtreibungen pro Tag) durch einige Straßen ziehen?
Peinlich und extrem sind da doch wohl eher die Sprüche und Aktionen von einigen hundert Gegen-siere, dass die Deutsche Bahn extreme Abtreibungsgegner Bahntickets mit Sonderpreis zur Verfügung stellt und eine Demonstration gegen Abtreibungsrechte damit unterstützt".
Die Bahn reagierte darauf übrigens bislang erstaunlich ge-
lassen und betonte, dass es sich dabei um ein übliches und normales Angebot für fast alle Großveranstaltungen (NPD-Auf-
märsche nicht) handele, ohne sich als Unternehmen mit deren Inhalten zu identifizieren.
Peinlich, dass immer noch von "Abtreibungsrechten" geredet wird. Man hat also immer noch nicht kapiert, was von Gesetz-
geber und Gerichten klar erläutert wurde: Abtreibung ist in unserem Land kein grundsätzliches Recht; sonst bräuchte man auch keine Beratung, keinen Schein usw. Abtreibung
wird lediglich unter gewissen Bedingungen nicht bestraft.
Was soll daran so "homophob", "rechts", "extrem" oder gar "verfassungsfeindlich" sein, wenn Menschen in einem Schweigemarsch gegen Abtreibungen demonstrieren und mit 1000 Holzkreuzen (zur Erinnerung an etwa 1000 Abtreibungen pro Tag) durch einige Straßen ziehen?
demonstranten, die mit Sprech-
chören wie "Hätt' Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben" oder "Wir haben euch etwas mitgebracht: Hass!" und mit schrillem Triller-
pfeifenlärm mehr als deutlich zeigen, was für ein Verständnis von Toleranz und Demokratie sie selbst haben. Und so ist es sogar offenbar nötig, dass die Lebensschützer von Polizei-Hundertschaften beschützt werden müssen, um Schlimmeres zu verhindern.
So ist das eben mit der Meinungsfreiheit bei bestimmten Leuten: Andersdenkende werden kurzerhand niedergebrüllt. Wie suuuuuperpeinlich für euch selbst...!
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Die Feindseligkeit der Feministinnen und Linken ist schockierend. Toleranzfaktor bei denen: 0,0 % ! - Diese Leute werfen oft genug seltsamerweise der katholischen Kirche Intoleranz vor. Fast schon pervers!
AntwortenLöschenDanke für diesen Beitrag!
AntwortenLöschenEs ist schon bemerkenswert, dass Christen, die schweigend und still betend durch Berlins Mitte ziehen, um für die Würde und das Lebensrecht des Menschen – jedes Menschen – einzustehen, von Hunderten Polizisten geschützt werden müssen.
Meine Unterstützung für das Sonderangebot habe ich in einem Offenen Brief an Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG zum Ausdruck gebracht: http://jobo72.wordpress.com/2012/06/23/lassen-sie-sich-nicht-aus-der-bahn-werfen/.
LG, JoBo
Autsch! Das ist wirklich peinlich.
AntwortenLöschenIn den Medein wird das natürlich nicht so gesehen, weil ja schon seit Jahren dieses Schwachsinns-Mantra der Befürworter runtergebetet wird.
Was lese ich da auf einem der Transparente - Recht auf Behinderung? Aber gerade wegen Behinderung wird doch u.a. abgetrieben. Protestieren die jetzt gegen sich selbst??
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