16.07.2012

Männer ohne Kirche? -- Kirche ohne Männer? (mit Linktipps)


Klar, die Priester sind Männer. Und in kirchlichen Funktionen und Amtsstuben tummeln sich solche auch reichlich. Aber in einem normalen Gottesdienst, auf einer x-beliebigen Gemeindever-
anstaltung?
Da kann man schon mal den Eindruck gewinnen, der Priester als Profi sei beinahe der einzige Mann, der seinen Glauben auch öffentlich lebt. Die Mehr-
heit der Männer macht einen großen Bogen um alles, was nach Kirche riecht.
Klar, man sieht durchaus einige wohlerzogene, brave Männer im Gottesdienst im Kreise ihrer Familie, aber von einem Bild wie bei den Moslems, wo betende Männer ganz selbstver-
ständlich in der Öffentlichkeit die überwältigende Mehrheit stellen, sind wir Lichtjahre weit entfernt.
Ist die Kirche also männerfeindlich? Brauchen die Männer als ehemalige Sammler und Jäger eine Kirche mit einer deutlich größeren Portion „action“? – So fragte ich kürzlich in einem Artikel (BITTE KLICKEN !).

Nun las ich ganz erfreut gestern bei „kath.net“ (BITTE KLICKEN !), dass der bei den Deutschen Bischöfen für die Männerseelsorge zuständige Erzbischof Ludwig Schick (Bamberg) ganz ähnlich argumentiert: In vielen Gemeinden seien mittlerweile in vielen Bereichen „überhaupt keine Männer“ mehr zu sehen. Nötig sei eine Pastoral, „die Männer anspricht“, denn „Männer ticken anders… Sie mögen keine Stuhlkreisrunde, keine Plauderstunde und Kaffeekränzchen. Sie unterhalten sich lieber… bei anstrengenden Nacht-
wanderungen und Fahrradtouren…“

Nehmen die Männer die Kirche vor Ort also als „Frauenrunde“ wahr? Haben sie den Eindruck, das ganze Treiben dort sei im Grunde reichlich unmännlich und uncool?...
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1 Kommentar:

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