Beim "Stich"wort Tätowierung dachte man früher am ehesten an harte Jungs, an Seeleute, vielleicht trauriger-weise sogar an Straf-
gefangene oder gar KZ-Insassen. Das hat sich gründlich geändert. Diese Art Körperschmuck ist in der modernen westlichen Welt ange-
kommen und heißt jetzt auch vornehmer "Tattoo". Zahlreiche Künstler haben es, ebenso Sportler, Bühnen-Stars, aber auch Menschen wie du und ich.
Was viele nicht wissen: Auch aus christlichen Gedanken heraus entschloss und entschließt man sich zuweilen zum Tattoo. Die mittelalterlichen Kreuzfahrer etwa ließen sich häufig mit einer Kreuz-Tätowierung versehen, auch in der Hoffnung, im Falle des Falles so eine christliche Bestattung sicherzustellen. Bei manchen Wallfahrten war dies ebenfalls üblich.
Nun gibt es bei den derart Gestochenen auch einen erkenn-
baren Trend hin zu christlichen Symbolen. Einen Riesen-Medienwirbel gab es etwa, als Teenie-Star Justin Bieber seine linke Wade mit einem großen Bild von Jesus Christus mit Dornenkrone präsentierte. Zusätzlich legte er, der allein bei "facebook" etwa 39 Millionen (!) Fans hat, ein starkes Glau-
bensbekenntnis ab: "Ich bin stolz, ein Christ zu sein. Ich bete jeden Tag...", und er besuche auch häufig den Gottesdienst, erklärte er der verdutzten Presse.
baren Trend hin zu christlichen Symbolen. Einen Riesen-Medienwirbel gab es etwa, als Teenie-Star Justin Bieber seine linke Wade mit einem großen Bild von Jesus Christus mit Dornenkrone präsentierte. Zusätzlich legte er, der allein bei "facebook" etwa 39 Millionen (!) Fans hat, ein starkes Glau-
bensbekenntnis ab: "Ich bin stolz, ein Christ zu sein. Ich bete jeden Tag...", und er besuche auch häufig den Gottesdienst, erklärte er der verdutzten Presse.
Offensichtlich nimmt diese Mode, die unter die Haut geht, derzeit weltweit so sehr zu, dass sogar eine wissen-schaftliche Tagung an der päpstlichen Urbaniana-Universität das Thema aufgriff. Kein Wunder also, dass eine Hamburger Kirchengemeinde auf die Idee mit einem Glau-
bens-Tattoo kam. Nach einer erfolgreichen Testphase im Hamburger "Kiez" rund um St. Pauli ist das selbst entwickelte Motiv inzwischen sogar online in einem Kirchenshop zu haben. Die Besonderheit: Es wird nicht eingeritzt und hält nur ein bis zwei Wochen... - Na dann mal ran!
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