04.08.2012

Auch das noch: Mogeleien mit "Gefällt mir"-Klicks bei facebook?

Predigt zum 18.Sonntag B (5.8.): weiter unten!

Über Datenschutz-Merkwürdig-
keiten bei facebook hatte ich be-
reits gestern berichtet und mich als
Konsequenz (vorläufig) von diesem Netzwerk verabschiedet. Heute stieß ich bei wei-
teren Recherchen nicht nur auf einen Bericht des SPIEGEL über "Facebooks dunkle Seiten" >> BITTE KLICKEN !
Wie es scheint, tun sich dort noch ganz andere Abgründe auf. Es besteht der konkrete Verdacht, dass es eine Vielzahl von Fan-Seiten bei facebook gibt, bei denen die zahlreichen "Gefällt mir"-Klicks schlicht und einfach erkauft sind. Einige Quellen berichten darüber, dass man bei gewissen Dienst-
leistern, die offen dafür werben, "Klicks" auf eine beliebige Seite käuflich erwerben kann - ab 4 Cent pro "Gefällt mir".
Sogar Unternehmen sind da mit von der Partie, um ihr Image durch viele Klicks etwas aufzupolieren. So wird den facebook-Besuchern suggeriert, dass es sich dabei um eine besonders beliebte Seite handeln muss. Auch "Die Wirtschaftswoche" berichtete darüber >> BITTE KLICKEN !
Dass dieser Schwindel mit "Klicks" nicht im Interesse der Firma "facebook" ist, ver-
steht sich von selbst. Dort sieht man es natürlich lieber, wenn Kunden statt-
dessen Anzeigen schalten, um ihre Seite zu bewerben, zum Preis von 40-60 Cent pro "Klick".
Die bei diversen Anbietern käuflichen Klicks (bei "ebay" z.B. 3000 mal "Gefällt mir" ab 32,90 Euro) dieser "Freunde"-Händ-
ler werden vermutlich durch andere facebook-, Twitter- oder google+ Nutzer erzeugt, die sich durch massenhaftes stun-
denlanges Klicken auf ihnen genannte Seiten ihr Taschengeld etwas auffüllen. - Also, ich für meinen Teil bin entsetzt darüber...!

Ein Beispiel: "Bei uns können Sie sich Ihre Fans kaufen..."

Kommentare:

  1. Der Thuriferar04.08.2012 19:03:00

    Im Prinzip ist das käufliche Klicken von Seiten kein spezielles facebook-Problem. Weil dort aber die Anzahl der "Gefällt mir" so offensiv herausgestellt wird (als wenn bloße Menge ein echtes Argument wäre!), gibt es gerade dort so großen Bedarf für gekaufte Freundschaften.

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    1. Genau. Ebenso wie es gekaufte Twitter-Follower gibt oder gekaufte Backlinks - SEO abseits von Social Media. >;->

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  2. Ich brauche kein facebook.
    Christen sollten sich mehr an das faithbook halten, an das Glaubensbuch, die Bibel.
    Die gefällt mir...!

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