Eph 4,17.20-24
Predigt zum Evangelium:
Joh 6,24-35Evangelium Joh 6,24-35:
In jener Zeit, als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?
Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
Sie entgegneten ihm: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT
Der Speiseplan Gottes
Unter uns gibt es heute sicher auch einige, die gerne Kreuz-worträtsel lösen.
Für die Wieder-
holungstäter unter Ihnen ist der folgende gesuchte Begriff vielleicht nur ein Klacks: Einzusetzen ist ein Wort mit acht Buchstaben. Die Umschreibung dafür lautet: „griechische Götterspeise“. Natürlich hat dies nichts mit der zumindest in Deutschland bekannten Nachspeise zu tun,
die man im Volksmund gerne auch Wackelpudding nennt.
Der gesuchte Begriff im Rätsel lautet: „Ambrosia“. Diese Speise war in der Welt der griechischen Götter Speise, Trank, Medizin und wohlriechende Salbe zugleich. Ambrosia ver-
schaffte ungeahnte Kräfte und vor allem Unsterblichkeit. Selbst die Reittiere der Götter wurden damit gefüttert, damit auch sie ewig lebten. Da diese Herrschaften damals unter sich bleiben wollten, wurden die Menschen bis auf ganz wenige auserwählte Helden sicherheitshalber strikt von dieser Götter-
speise ferngehalten. So jedenfalls wird es in der griechischen Mythologie geschildert.
Um eine ganz andere göttliche Speise geht es im heutigen Evangelium. Wie bereits am vorigen Sonntag steht Jesus als derjenige im Mittelpunkt, der die Menschen auf das wahre Brot des Lebens aufmerksam macht.
Tausende von Menschen hatten die wunderbare Brotver-
mehrung Jesu gerade erst selbst miterlebt und waren davon begeistert. Doch nun war dieser faszinierende Rabbi Jesus verschwunden...
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