29.02.2012

Predigt 2. Fastensonntag B -- 04.3.2012

Gen 22,1-2.9a.10-13.15-18
Röm 8,31b-34
Predigt zum Evangelium:
Mk 9,2-10



Evangelium Mk 9,2-10:
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus.
Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, daß wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wußte nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen.
Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus.
Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgend jemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

Bauantrag abgelehnt

Wenn unser Onkel Franz in den 60er Jahren von einer seiner vielen ausgedehnten Urlaubsreisen zurückgekehrt war, wurden wir Kinder immer schon unruhig. Wir wussten, was zwei Wochen später so lästig wie Zahnweh auf uns zukam: Onkel Franz wollte unsere Familie unbedingt an seinem Ferienglück teilhaben lassen und zeigte seine Dias.
Uns Kindern kam es so vor, als handele es sich immer um mindestens 1000 solcher Bilder, die sich nur unwesentlich voneinander unter-
schieden. Nach gut zwei Stunden seines stets begeisterten Vortrages dämmerten wir nur noch dahin und hofften - leider vergeblich - auf ein Wunder in Form eines Stromausfalls.
Doch nicht nur, wer eine Reise tut, der kann etwas erzählen. Selbst ein eher zurückhaltender Mensch kann regelrecht ins Schwärmen geraten, wenn ihn etwas wirklich gepackt hat. Das mag bei dem einen ein unvergessliches Orgelkonzert sein, bei dem anderen ein Stück Wan-
derung auf einem Pilgerweg, beim dritten vielleicht ein rauschendes Fest anlässlich eines runden Geburtstages.
Und Gott sei Dank gibt es noch viele langjährige Ehepaare, die sich gerne noch gegenseitig an ihre schönsten Erlebnisse erinnern:
„Ach, weißt du noch, damals in Wien…!“ - Der Zauber eines großen Augenblicks hat sich unauslöschbar in die Seelen der beiden Partner eingebrannt und lässt ihre Gesichter noch heute erkennbar strahlen…
Wie sehr wünschen wir uns doch auch solche Höhepunkte in unserem Glaubensleben! - Und damit stehen wir nicht allein, wie wir im heuti-
gen Evangelium erfahren...


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Der öffentliche Kreuz-Streit von Egelsbach: Ein ans Kreuz genageltes Huhn und Hakenkreuz-Schmierereien...

- Predigt zum 2. Fastensonntag: Heute ca. 15.30 Uhr online! -

Im südhessischen 10.000-Einwohner-Städtchen Egelsbach gehen derzeit die Wogen hoch. Grund sind drei in der Öffent-
lichkeit aufgestellte Kreuze und allerlei Angriffe gegen diese.
Als im Herbst 2010 Schüler der 6. und 7. Klasse im Rahmen einer Ferien-Bibelwoche der evangelischen Gemeinde drei bunte Holzkreuze gestalteten und mit Symbolen wie Friedenstaube und Regenbogen bemalten, konnten sie nicht ahnen, welche Lawine sie damit auslösten.
Der Pfarrer bekam von der Ortsgemeinde die Erlaubnis, die drei je
ca. 2 Meter hohen Holzkreuze an gut sichtbaren Plätzen auf öffent-
lichem Grund und Boden aufstellen zu lassen.
Damit begann dann das Drama: Ein ortsansässiger Informatiker empörte sich und verlangte vom Bürgermeister den Abbau der ihn störenden Objekte. Der Staat habe sich neutral zu verhalten, statt Bürger zu zwingen, religiöse Symbole auf öffentlichem Raum zu dulden.
Bald gab es auch massive Handgreiflichkeiten gegen die Kreuze.
Nach kaum einer Woche war das erste abgesägt und in den nahen See geworfen. Ein totes Huhn wurde dann an das wieder aufgestellte Kreuz genagelt, außerdem wurde das Kreuz mit einer Axt stark beschädigt. Ein weiteres Kreuz wurde mit Hakenkreuzen beschmiert. Auch den Kindern zuliebe ließ man sich aber nicht so leicht unter-
kriegen und stellte einfache Holzkreuze als Ersatz auf.
Inzwischen sind auch atheistische Organisationen aufmerksam ge-
worden und rufen z.B. im Internet zu einer Anti-Kreuz-Unterschriften-
aktion auf. Die Gemeinde Egelsbach hat nun beschlossen, für den
19. März zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion über die Kreuze einzuladen. Na, dann darf man mal gespannt sein...

- Presse-Artikel über den Kreuz-Streit >> BITTE KLICKEN !
- Dia-Schau der erneuten Kreuz-Aufstellung >> BITTE KLICKEN !
- Internet-Aufruf der Atheisten >> BITTE KLICKEN !


28.02.2012

Anonyme Internet-Hacker greifen den Vatikan an: Der Papst soll zurücktreten...

Wie unter anderem der „FOCUS“ berichtet, war auch der Vatikan ein begehrtes Angriffsziel der internationalen Hackergruppe „Anony-
mus“
. So sei im August 2011 die Internetseite des Weltjugendtages in Madrid massiv attackiert worden. Der Angriff wurde dabei lange vorher generalstabsmäßig vorbereitet, vom Video-Aufruf bei „Youtube“, man müsse den Vatikan wegen „sexueller Verbrechen“ angreifen und der Papst solle zurücktreten -- bis hin zur Rekrutierung von etwa 1.000 Helfern für den eigentlichen Angriffskrieg.
Nachdem man bei der Suche nach manipulier-
baren Schlupflöchern in der Programmierung der Vatikan-Seite wenig er-
folgreich war, griff man schon leicht frustriert seitens der Hacker zur bewährten Holzhammer-Methode: Abertausende von Klick-Aufrufen zwangen die Weltjugendtags-Seite bei der „Opera-
tion Pharisee“ stundenlang in die Knie; sie blieb daher für normale Besucher unerreichbar, die z.B. wichtige Veranstaltungs-Infos abrufen wollten. Das Vorgehen der Hacker ist bei ihren zahlreichen Angriffen
im Netz immer ähnlich:...
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Materialien zum Weltgebetstag der Frauen am 2. März...

Jedes Jahr am ersten Freitag im März findet weltweit der ökume-
nische Gebetstag der Frauen statt, diesmal mit dem Schwerpunkt Malaysia.
Ich hatte bereits einmal darüber berichtet
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Hier noch ergänzende Material-Hinweise:
- Gestaltungsvorschläge 8 S. (pdf) >> BITTE KLICKEN !
- Arbeitsheft 48 S. (pdf) mit Predigt usw. >> BITTE KLICKEN !

27.02.2012

Leben für Gott und Mitmensch im Franziskanerinnen-Kloster: Ein trauriges Ende !?

Auch Millionen von Ordensschwestern werden einmal alt. Und so wie es derzeit in Europa aussieht, fehlt denen, die ihr Leben für Gott und Mitmenschen verschenkt haben, oft der nötige Nachwuchs, um das Leben in ihrem angestammten Kloster organisatorisch und finanziell weiter bewältigen zu können.
So kommt es denn, wie hier am Beispiel von Franziskanerinnen-Missionarinnen Mariens, womöglich irgendwann zu einer sehr schmerz-
haften Entscheidung. Das Video zeigt einfühlsam, wie tragisch solch eine Klosterschließung sein kann...