30.04.2012

Demnächst Kongress in Köln: Atheismus ist ein teures Hobby...

Vom 25. - 27. Mai gibt's einen internationalen Atheisten-Kongress in Köln. Man will dort mit Hilfe vieler namhafter Referenten darüber nachdenken, wie man dem "Macht-
anspruch der organisierten Religionen"
noch besser ent-
gegenwirken kann. Falls Sie interessiert sind - billig wird das nicht: Neben der Tagungsgebühr von 130 Euro gibt's Gemeinschaftsverpflegung für 97 Euro für die 2 1/2 Tage sowie natürlich die Kosten für Anreise und Hotelunterkunft.
Da dürften in der Regel also 500 Euro nicht reichen. Andererseits: Atheismus hat die Menschen immer schon
viel gekostet... :)


“Mein Gott und Walter” über Atheismus 

Dr. John Lennox über militanten Atheismus

Vielleicht lesen Sie - ganz kostenlos! - dann doch lieber einige Argumente gegen atheistische Hypothesen: HIER und HIER und HIER (jeweils pdf-Dateien).



Kleine Einstimmung auf den Marienmonat Mai...

Jetzt sind sie wieder fleißig unterwegs, die Blumen-
pflücker(innen) für den Mai-Altar. Morgen beginnt der "Marienmonat" Mai.
Zur Erinnerung: Meine Linktipps dazu >> BITTE KLICKEN ! 
Da die Geschmäcker sehr verschieden sind, hier noch zwei Beispiele, wie man den Marienmonat begrüßen kann:


29.04.2012

Sonntagsvideo: Man sollte sich gut überlegen, mit wem man sich anlegt...

Allen Leserinnen und Lesern zuerst noch einen schönen Sonntag!
Heute geht's mit zwei Kurz-Videos um die Vogelwelt
 - viel Spaß damit...

Ein Albatros mit Startproblemen…

Überlege dir gut, mit wem du dich anlegst…


Der Gottesdienst der Zukunft? -- Bitte Handy einschalten...!

 Predigt 4. Sonntag der Osterzeit >> BITTE KLICKEN !

Beim ersten katho-
lischen Facebook-Gottesdienst am Palmsonntag 2012 konnte man es sehen: die gläubige Gemeinde vor Ort und im Internet konnte sich mit entsprechenden Geräten bewaffnet online mit Beiträgen beteiligen, z.B. Gebete und Fürbitten abliefern bzw. die Predigt kommentieren. 
Die Zeiten mit absolutem Handy-Verbot in katholischen Gottesdiensten könnten also mittelfristig dem Ende zugehen. Derzeit ist es jedenfalls noch so, dass sowohl andere Gläubige als auch der Priester böse gucken, wenn das Handy klingelt. Wie man nachfolgend am Beispiel der Dame ganz rechts im Bild sieht, kann es durchaus auch zu größeren Zwischenfällen kommen... :)
- Dabei gab es den ersten Handy-Gottesdienst schon im Jahre 2001! >> BITTE KLICKEN ! 
- Predigt über Handy-Nutzung und Gott >> BITTE KLICKEN !
- Moderne Lied-Version: "Danke für dieses gute Handy..." (pdf) >> BITTE KLICKEN !
Wie die evangelische Nachrichten-Seite "idea" meldet, ar-
beitet man jetzt in Amerika an speziellen Software-Program-
men für den Einsatz in Gottesdiensten.
So können die Gottes-
dienst-Teilnehmer ihre mitgebrachten Mini-Computer und Handys für diverse Nutzungen einsetzen, z.B. als Gesang-
buch, zum Nachschlagen von Bibeltexten oder um sich zur Predigt zu äußern.
--- Ist das nicht toll oder so....?! :)



28.04.2012

Raten Sie doch mal: Der fleischlose Wochentag beim Katholikentag ist der...

Predigt 4. Sonntag der Osterzeit (29.4.) >> BITTE KLICKEN !

Ein Blogger-Kollege brachte heute Erstaun-
liches über den Katho-
likentag in Mannheim zum Vorschein: Wie im Programmheft auf Seite 17 vermerkt ist, wird es - ganz im Sinne der Umwelt - einen fleischfreien Tag geben. Und der fällt, wie man sich das bei katholischen Veranstaltern denken kann, auf den...? 

Ganz falsch gedacht, liebe Leser. Nicht etwa der Freitag, an dem wir Katholiken gebeten werden, von Fleischspeisen abstinent zu leben (CIC c. 1251/KKK 1438), wurde dafür aus-
erkoren. Nein, der Donnerstag muss es sein, an dem diese Form von "neuem Aufbruch" gewagt wird. Der Blogger-Kollege schreibt: "Man verwirft also ein Stück katholisches Brauchtum und katholische Identität...", nur um sich einer nichtgläubigen Umweltinitiative anzuschließen, die natürlich den Freitag meiden wollte. "Noch nachdrücklicher kann man... die eigene Ignoranz nicht zur Schau stellen", findet jener Blogger-Kollege. Ehrlich gesagt: Da kann ich ihm kaum widersprechen...


- Der Blogger-Kollege: Katholikentagsverschwörung 
>> BITTE KLICKEN !
- Mein früherer Katholikentags-Artikel >> BITTE KLICKEN !
- Kirchenzeitung: Freitag fleischlos >> BITTE KLICKEN ! 

Nachtrag am 30.4.:   Ein Leser teilte mir soeben mit, er habe bei der Geschäftsstelle nachgefragt. Die Meldung sei so nicht richtig, denn es gäbe überhaupt keinen (!) fleischlosen Tag für die Besucher. Vielmehr beziehe sich das nur auf das Personal während der Vorbereitungszeit...

Ach so: Donnerstag ist Veggie-Tag ...






Früh übt sich - Womit katholische Kinder auch spielen könnten ...


Predigt 4. Sonntag Osterzeit (29.4.) >> HIER KLICKEN !

Kleine Kinder schauen alles ab, auch das, was den Erwachsenen nicht so lieb ist. Und Kinder haben ein ganz feines Gespür dafür, was z.B. den Eltern wirklich wich-
tig ist und was eher nicht. Manchmal braucht auch nicht mehr viel gespürt zu wer-
den, da sind die Fakten knallhart. Vielleicht kennen Sie das auch: Sonntagmorgen im Frühjahr. Einige Autos fahren knapp vor der Heiligen Messe noch auf den Parkplatz vor der Kirche. Die Kinder, die demnächst erstmals zur Kommunion gehen dürfen und Anwesenheitspflicht haben, werden eilig rausge-
lassen, und dann brausen die Eltern wieder davon. Da ist jeder Kommentar (fast) überflüssig...
Aber auch an ihren Spielen werdet ihr sie erkennen, könnte man sagen. -- Ob das übertrieben ist? Jedenfalls ist es zu-
mindest in Amerika ein Trend: religiöses Spielzeug!
Da gibt's einiges in den Regalen der Supermärkte, und im Internet findet man etliche Seiten mit Verwendungsbeispielen z.b. für "Lego" und "Playmobil" für religiöse Spiele. Zumindest die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch daran, wie wir früher daheim Heilige Messe gespielt haben. Wie man sieht, ist auch das heute noch möglich, wenn wohl auch eher die Ausnahme:


Einige interessante Links dazu:

- Messkoffer bei "Schreibmayr" >> BITTE KLICKEN !
- Heilige als action-Figuren >> BITTE KLICKEN !
- playmobil-Nonne >> BITTE KLICKEN !
- Amerik. Nonnenpuppen-Katalog HIER und HIER und HIER !
- Bibel-Spiele mit playmobil >> BITTE KLICKEN !
- Arbeitsgemeinschaft Biblische Figuren >> BITTE KLICKEN !
- Jahreskrippe Pfarrei Breitenberg >> BITTE KLICKEN !
- Der echte playmobil-Nikolaus >> BITTE KLICKEN !

Die Arche Noah – gespielt mit playmobil

Ideen-Quelle: Das tolle Video mit dem Messe spielenden Jungen fand ich bei "kathtube".



27.04.2012

Über Geschmack lässt sich (nicht) streiten: Wenn der Osterhase in der Heiligen Messe die Fürbitten liest...

- Predigt 4. Ostersonntag (29.4.): weiter unten! -

Um es vorab klarzustellen: In den allermeisten Pfarrgemein-
den wird die Heilige Messe würdig gefeiert. Wenn Blogger über Ausnahmen berichten, dann gewiss nicht, um irgendwen als Mensch an den Pranger zu stellen. Persönlich als negativ empfundene Beispiele werden von katholischen Blog-
Schreibern wie mir deshalb benannt, um zu warnen: Gebt acht, liebe Mitchristent! Eine volle Kirche allein ist kein über-
zeugendes Argument. Verhökert unseren Glauben bitte nicht!
In diesem Sinne: In Hartberg in der Steiermark (Österreich) war ein leibhaftiger, 2,50 Meter großer Osterhase in die Litur-
gie miteinbezogen. "Der Osterhase weiß ganz genau, wie es uns Menschen geht", hieß es vom Priester, und deshalb... durfte das goldige Tierchen auch gleich die Fürbitten lesen...
Also, für meinen Geschmack geht das doch etwas zu weit. 


Homepage der Pfarre Hartberg 


Durch folgende Quelle wurde ich darauf aufmerksam: "pius.info"

Aha, extreme churching...!

- Predigt 4. Sonntag der Osterzeit (29.4.): weiter unten! -

Gestern stolperte ich im Internet über einen Begriff, den ich zugegebenermaßen noch nicht kannte: "extreme churching". Das empfehlenswerte Portal "DIOMIRA" berichtete über einen Fall von extreme churching - nämlich eine Jugendwallfahrt durch die Heimat von Papst Benedikt. Eine kleine Suchaktion brachte es dann an den Tag: "curching" ist im Kommen! -- Ein Pfarrer lädt da zum "Sunday Churching" ein, einem Got-
tesdienst für junge Menschen. Ein Kollege zieht mit "Holy Days" nach und lädt ebenfalls Jugendliche ein, drei Tage lang "Jugendkirche" zu erleben, mit Musik, "Chillout-Arena", Spie-
len, Gesprächen und Andachten - unter dem Motto "Are you churching for something new?"
Da ist also Nachilfe für mich und andere angesagt. Man geht nicht mehr einfach zur Kirche, nein, diese Tätigkeit heißt nun: to church. Also üben wir schon mal:
I church, I am churching, I will church...  - im englisch-
sprachigen Raum war unter dem Begriff "The Churching of Women" übrigens die Muttersegnung nach der Entbindung gemeint...
Extreme churching - da denke ich eigentlich eher an jede Menge heilige Vorbilder, aber auch an die Menschen, die ihr Leben ganz in den Dienst für Gott gestellt haben. Und da müssen jetzt einfach ein paar Bilder her:
Von denen hat er’s abgeguckt…


26.04.2012

BDKJ-Projekt "Samuel" will mehr Demokratie in der Kirche. Also dann: Wer ist für den Rücktritt von Erzbischof Zollitsch?

- Predigt 4. Ostersonntag B (29.4.): weiter unten! -

Wir erinnern uns: Bereits beim Papstbesuch forderte der BDKJ Freiburg lautstark mehr Demo-
kratie in der Kirche. Mit roten und grünen Stimmkarten wurden unter entsprechender Anteil-
nahme der Medien "Abstimmun-
gen" bei den Pilgern angezet
telt. Das findet nun im Projekt "Samuel" eine angemessene Fortsetzung. Mit teilweise suggestiven Fragen wie "Alle Ent-
scheidungen für die Kirche vor Ort sollten zentral in Rom getroffen werden"
wurden Kinder und Jugendliche vor die Entscheidung gestellt, mit JA oder NEIN zu antworten. Hunderte haben mitgemacht und damit ihre Kirchenträume in eine Form gebracht. Zum Schluss gab's dann ein Positions-
papier des BDKJ als Zusammenfassung der Ergebnisse. Und die waren dann so, wie man sich das eigentlich vorher schon denken konnte: "Für Kinder und Jugendliche ist es unver-
ständlich, warum Gleichberechtigung und Demokratie so wenig Platz in der Kirche haben"
. Klar, dass es auch um die Sexualmoral der Kirche ging: "Sie wird als weltfremd und von Angst und Enge beherrscht empfunden." Die Kirche stelle sich mit ihrer Sexuallehre "selbst ins Aus".
- Die Ergebnisse sollen natürlich auch auf dem Katholikentag in Mannheim (16.-20. Mai) präsentiert werden.

 Blogger und Priester Alipius hat auch in den Texten ge-
stöbert und nicht schlecht gestaunt, als er jetzt endlich erfuhr, was laut BDKJ die eigentliche Aufgabe von Priestern ist: Sie haben "die Aufgabe, die Laien in ihrem Engagement zu fördern, auf ihren Rat zu hören und ihnen Aufgaben in der Kirche zu übertragen". - Alles klar, oder ?!


Liebe Leute vom BDKJ in Freiburg! - Kann es sein, dass bei euch bislang etliche grundlegende Kenntnisse über den katholischen Glauben noch nicht angekommen sind? - Eure Aktion mag öffentlichkeitswirksam sein; gut ist sie dennoch nicht. Wie würde es wohl ausgehen, wenn mehr Demokratie gewagt würde und in einer (Internet-) Abstimmung entschie-
den würde, ob der BDKJ die Bezeichnung "katholisch" noch tragen darf oder nicht...?!
Bei allem Verständnis (ich war jahrelang in der kirchlichen Jugendarbeit tätig): Da habt ihr euch wirklich selbst ins Knie geschossen!
- Projekt Samuel: Positionspapier (pdf) >> BITTE KLICKEN !
- Methodenheft (z.B. Transparente für Demo) >> BITTE KLICKEN !

 P.S. Nein, niemand fordert den Rücktritt des Erzbischofs.
Dies ist nur ein Beispiel!

Weltgebetstag für geistliche Berufe - diesen Sonntag mit "Zum Beispiel: Du!"

- Predigt 4. Sonntag der Osterzeit (29.4.): weiter unten! -

Von Gott berufen sein - aber auch: sich rufen lassen, überhaupt zuhören wollen: ein weites Feld! - Zuerst einmal: Jeder Christ
ist berufen, nicht nur Priester. Jeder kann an seinem Platz Gott dienen und Mit-
menschen mit seiner Haltung zu Gott führen. Nie werde ich z.B. ein Erlebnis während eines Kur-
Aufenthaltes vergessen. Täglich besuchte ich bei meinem Spaziergang auch eine katholische Kirche, und jeden Tag sah ich dort eine alte Frau vor dem Tabernakel, mal sitzend, mal kniend. Egal, wann ich kam - immer war sie dort, manchmal sogar ein Butterbrot essend. Eines Tages nahm ich allen Mut zusammen und sprach sie an. Ihre Antwort, warum sie das mache, trieb mir die Tränen in die Augen:"Ich kann doch den Herrgott nicht alleine lassen!"
 Am 4. Sonntag der Osterzeit findet seit 1964 traditionell der "Weltgebetstag für geistliche Berufe" statt. Das diesjährige Motto lautet "Zum Beispiel: Du!" - Dazu gibt es eine ganze Reihe von hilfreichen Informationen und Materialien. Herausgeber ist das "Zentrum für Berufungspastoral" in Freiburg. Das jährlich neue Werkheft enthält Aufsätze zum Jahresthema, Berichte, Gottesdienstvorschläge und praktische Anregungen. Neben dem jährlichen Weltgebetstag gibt es auch einen monatlichen Gebetstag, wofür auch Materialien angeboten werden.

- Zentrum für Berufungspastoral >> BITTE KLICKEN !
- Diverse Diözesanstellen, anklickbar >> BITTE KLICKEN !
- Berufe der Kirche >> BITTE KLICKEN !
- Canisiuswerk (Österreich) >> BITTE KLICKEN !
- Zeitschrift "Wegbereiter"  >> BITTE KLICKEN !
- Papstbotschaft zum Gebetstag >> BITTE KLICKEN !

Berufung – da geht es nicht nur um Priester…


25.04.2012

Predigt 4. Sonntag der Osterzeit B -- 29.04.2012

                                             
  Apg 4,8-12
   1 Joh 3,1-2
  Predigt zum Evangelium:
  Joh 10,11-18




Evangelium Joh 10,11-18:
In jener Zeit sprach Jesus: Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, läßt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.
Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.
Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muß ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.
Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.


     MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT

               Ich bin ein Schaf

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass die Zeit wie im Fluge vergeht? - Eben erst war Winter, nun haben wir Ostern schon längst hinter uns gelassen – bald ist Muttertag und in etwa 240 Tagen feiern wir bereits wieder Weihnachten!
Vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber ich meine, bei dem Wort „Weihnachten“ soeben bei einigen von Ihnen ein leichtes Zusammenzucken bemerkt zu haben. Möglich, dass man dabei schon mit gemischten Gefühlen an die anstehenden Geschenke denkt. Das ist leichter gesagt als getan, wie wir alle wissen. So einfach nebenbei macht das Geschenke planen niemand. Da muss man sich schon wirklich bemühen und sich in die Person hineinversetzen, so gut man das kann.
Bevor Sie nun in diesem Augenblick - von mir ganz unbe-
absichtigt –
mit Ihrer Weihnachtsplanung für 2012 beginnen, kehren wir schnell zurück zum heutigen Evangelium und dem Grund, warum ich dieses Stichwort über das Hineinversetzen in eine Person an den Anfang gestellt habe. Es geht heute um gute Hirten und um schlechte Hirten und natürlich um jede Menge Schafe. Anschaulich, wie Jesus ist, hält er sich dabei nicht mit theo-
retischen Erklärungen auf. Stattdessen verwendet er im aktuellen Abschnitt des Johannes-Evangeliums ein Bild, das damals jeder gut aus seinem Alltag kannte.

Es gab viele Schafherden, denen im heißen Israel allerdings nicht so viel saftiges Gras vergönnt war wie im regnerischen Germanien. Die Hirten mussten sich also frühzeitig Gedanken machen um die nächsten Futterplätze, und wie man diese am sichersten erreichen konnte. ...

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Einsetzungsworte - Der Papst bittet die deutschen Bischöfe "dringendst": Kümmert euch endlich um das "für viele"...!


Die deutschen Bischöfe haben Post. In einem sehr freund-
lich gehaltenen Brief vom 14. April bittet Papst Benedikt XVI. die „lieben Mitbrüder“ der Deutschen Bischofskonferenz nunmehr „dringendst“, eine schon seit 11 Jahren erbetene Katechese für die Gläu-
bigen endlich zu erarbeiten. Darin sollen insbesondere die Besucher der Heiligen Messe angemessen darüber aufgeklärt werden, warum bei den Einsetzungsworten im Hochgebet das „für viele“ angebrachter ist als das nach dem Konzil einge-
führte „für alle“. Fast überall auf dem weiten Erdenrund wird die Änderung gemäß dem Wunsch aus Rom von den Priestern bereits lange praktiziert; die katholischen Bischöfe Deutsch-
lands haben sich jedoch dazu noch nicht durchringen können.

Dem Papst eilt es deshalb, weil eine Neuausgabe des Ge-
sang-und Gebetbuches „GOTTESLOB“ kurz vor dem Ab-
schluss steht; im Advent 2013 soll es den Gläubigen vorliegen. Sollten die deutschen Bischöfe weitere Monate untätig ver-
streichen lassen, würde im neuen Buch folglich immer noch die alte Fassung „für alle“ stehen.
Das Schreiben des Papstes wurde vielfach veröffentlicht, z.B. von „RADIO VATIKAN“ (<< bitte klicken!)

In seinem Schriftstück gesteht der Papst ein, dass in den 60er Jahren bei der Übersetzung des Römischen Missale ins Deut-
sche unter Fachleuten die Meinung vorherrschte, das „für alle“ sei die sinnvollere Übersetzung, um den Menschen den all-
gemeinen Heilswillen Gottes klar deutlich zu machen. Doch längst herrscht inzwischen weitgehende Einigkeit unter Exe-
geten darüber, dass die Formulierung „für viele“ den tatsäch-
lichen Worten Jesu entspricht.

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24.04.2012

Neue Materialien des Bonifatiuswerkes: Wallfahrtsbuch und Rosenkranzhefte...

Ach, gäbe es dafür doch nur brauchbares Material...! - So wird gerne mal gejammert. Wer sich etwas umschaut, wird aber oft genug fündig, z.B. beim "Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken"
Das ist ein Hilfswerk im Auftrage der Deutschen Bischofskonferenz, das sich schwerpunktmäßig um die Förderung der Diaspora-Seelsorge kümmert, von der Unter-
stützung bei Bau und Renovierung von Kirchen und Gemeindezentren
bis hin zu diversen Mate-
rialien. Auch bei Initiativen wie etwa der "Weihnachtsmannfreien Zone" oder beim "Glau-
bensmobil" ist das Bonifatiuswerk sehr engagiert. Die Liste der dort günstig erhältlichen Materialien ist beachtlich lang. Aktuell ist  z.B. das Buch "Nun soll ein Lob erschallen" hinzuge-
kommen, das insgesamt 63 Wallfahrtsorte (vor allem in der Diaspora gelegene) ausführlich in Wort und Bild vorstellt, ein-
schließlich praktischen Hinweisen wie Adressen und Unter-
künfte. Für 6,-- Euro ist es erhältlich.
"Gegrüßest seist Du, Maria" heißt ein preis-
wertes Heft (2,60 Euro) für Kinder ab dem dritten Schuljahr mit einer Ein-
führung in den Rosen-
kranz; ergänzend gibt's dazu ein weiteres Heft. Die Hefte können z.B. gut im Unterricht oder für Andachten eingesetzt werden.


Alle Materialien gibt's beim Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, Tel. 052 51 / 29 96 53 oder direkt online über ein Formular >> BITTE KLICKEN !



Die aggressiven Männer und die leidenden Frauen - Vorsicht vor Klischees...!

Das Thema ist unendlich er-
giebig. Mann und Frau passen einfach nicht zueinander, spöt-
teln die einen. Frauen können sowieso nicht einparken, wird über vermeintliche Schwächen des weiblichen Geschlechts hergezogen, und Männer sind überheblich und aggressiv. Nichts hält sich länger als Vor-
urteile. Was sich beim homo sapiens im Kopf einmal festge-
setzt hat, ist nur schwer korrigierbar.
Immer mal wieder wird auch in den führenden Medien über die Rolle der Geschlechter diskutiert, wie derzeit bei der "ZEIT" und im "SPIEGEL"
Gut, sich das anzuschauen. Die Realität ist aber immer kom-
plexer, als alle Theorien das einfangen können. Da gibt es z.B. das Phänomen von brutalster Gewalt, von Frauen ausgeübt. Dies hier mal als kleine Ergänzung zu einem großen Thema!


Frauen, die ihre Männer schlagen…



23.04.2012

Piratenpartei: Gegen Kirchensteuern, gegen Religionsunterricht, aber für offenen Drogenkonsum und bedingungsloses Grundeinkommen...


"Die Piraten – Ein Haufen merk-
würdiger Typen“
 so begegnete es mir auf vordersten Plätzen bei der „google“-Recherche für diesen Artikel. Doch ein weiterer Klick klärte mich auf: Dies war kein politischer Kommentar, sondern lediglich der Hinweis auf einen Animationsfilm, der zur Zeit in vielen Kinos läuft.
Demnächst allerdings stehen Land-
tagswahlen an – in Schleswig-Holstein (6. Mai) und in Nord-
rhein-Westfalen (13.Mai), und da sind die Piraten aufgrund hoher Umfragewerte ebenfalls schon „zum Entern bereit“.
Im Norden diskutiert man bei den Piraten kurz vor der Wahl sogar schon über eine eventuelle Regierungsbeteiligung.
Da kann ein Blick auf die programmatischen Vorstellungen der Politik-Neulinge nicht schaden....

Weiterlesen? >>> BITTE KLICKEN ! 


Kino-Tipp: "Das Leben gehört uns" (Deutschland-Start am 26.4.)


Obwohl es ein "Problemfilm" ist, also keine bloß leichte Kost, lockte er in Frankreich bereits fast eine Million Zuschauer in die Kinos. Der Film "Das Leben gehört uns" erzählt sehr beein-
druckend die Geschichte von Liebe auf den ersten Blick und einem anfänglichen Leben im ganz großen Glück. Doch das junge Paar wird vor eine extrem harte Be-
lastungsprobe gestellt: ihr kleiner Sohn Adam bekommt einen Gehirntumor!
Sie durchleiden Monate und Jahre immer wieder Kranken-
hausaufenthalte, immer wieder Hoffen und Bangen, aber sie haben beschlossen, den Kampf nie aufzugeben
- Die auto-
biografische Geschichte geht übrigens für das Kind gut aus, für die Liebe des Paares aber nicht...


Presse-Infos  >>  BITTE KLICKEN !      
                                                            


22.04.2012

Das Sonntags-Video: Ich will Ihnen (k)einen Bären aufbinden...

Gleich dreifach ist "Meister Petz" im Video-Einsatz.
Viel Spaß und noch einen schönen Sonntag!
.
Was sagt man zu einem Bär, wenn…

Der mit dem Bär spielt…

… und wenn der Bär mit einem spielt…


Einschreiten in den USA: Der böse Vatikan und der liebe, menschenfreundliche Verband der Nonnen im Clinch?

- Predigt 3. Sonntag der Osterzeit: ganz unten! -


Für die meisten Medien ist der Fall sofort klar. Die bösen alten Männer im Vatikan wollen die netten Nonnen in den USA un-
terdrücken. In einem achtseitigen Dokument wurde nämlich deren Dachverband LCWR („Leadership Conference of Wo-
men Religious“) jetzt einerseits z.B. für das soziale Engage-
ment gelobt, andererseits aber auch offiziell von Rom
gerügt und unter Auf-
sicht gestellt. Nur zu gerne glaubt man den Aussagen eini-
ger Nonnen-Funktionärin-
nen, sie seien darüber em-
pört und schockiert. Direktorin Sr. Simone Campbell bringt es so auf den Punkt, wie die Medien das lieben: Der Vatikan sei eine Monarchie, „während wir Nonnen in den USA in einer Demokratie leben“, so als sei der Glaube Abstimmungssache. 
Man lässt nonnenoberhäuptlich auch durchblicken, wie man mit dem bedruckten Papier aus der Zentrale umgehen will: Durch diese Drohgebärden gebe es jetzt bei Mitschwestern und in der Bevölkerung eine Welle der Solidarität, die sie darin bestärke, den Reformkurs fortzusetzen

Weiterlesen? >>> BITTE KLICKEN !
.


21.04.2012

Mannheimer Katholikentag 16.-20.Mai: aufbrechen, ausweichen, austreten, aufreißen, aufmischen...

- Predigt 3. Sonntag der Osterzeit (22.4.): weiter unten! -

Das Großereignis steht bald bevor. Inzwischen haben sich auch schon über 25.000 Dauer-Teil-
nehmer für den kommen-
den Katholikentag in Mannheim angemeldet;
er dürfte also gut besucht werden. Eine Grund-
information über das Treffen finden Sie z.B. in meinem früheren Artikel >> BITTE KLICKEN !
Das Programmheft umfasst immerhin 568 Seiten und kann auch als pdf-Datei gelesen werden. Unter dem Motto "Einen neuen Aufbruch wagen" wirbt man der-
zeit mit auffallenden, roten Rucksäcken für das Event, wie man heute wohl sagt. Auch um Tagesteilnehmer aus der Region anzulocken, gibt es in Mannheim an markanten Plätzen 12 jeweils über 2 Meter hohe Plastik(!)-Rucksäcke als unübersehbare Werbeträger. 
Doch solch eine Massenveranstaltung hat immer auch so ihre speziellen Trends und Probleme. Bei den Katholikentagen ist über die Jahre feststellbar, dass sie immer jünger werden. Eine Analyse beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken ergab einen Anteil junger Menschen unter 30 Jahren, der "außerordentlich hoch" ist und etwa die Hälfte der Teilnehmer ausmacht. Die Wochenzeitung "DIE ZEIT" warnte schon vor Jahren vor den Konsequenzen: es werde immer schwieriger, theologisch Anspruchsvolles anzubieten.
Dafür rücken Themen immer mehr in den Mittelpunkt, die im allgemeinen gesellschaftlichen Trend liegen, wie etwa der Umweltschutz. Studiert man einen wissenschaftlichen Abschlussbericht, kann man fast den Eindruck bekommen, es habe sich nicht um einen Katholikentag, sondern um einen Umweltkongress gehandelt. Andere Themen hingegen fallen mehr oder weniger unter den Tisch. Wer etwa in der Pro-
gramm-Datenbank nach Veranstaltungen zum "Lebens-
schutz"
sucht, der staunt nicht schlecht: das dürftige Angebot besteht vor allem aus einer Ausstellung über industrielle Brot-
herstellung... - Aber das ist immerhin schon mehr als 2008,
als Lebensschützern das Verteilen von Anschauungsmaterial (u.a. kleine Embryo-Modelle) mit der Begründung untersagt wurde, das sei "abstoßend". Erst das massive Eingreifen von Weihbischof Laun sorgte für ein Einlenken.
Der Katho-
likentag bekommt mit Sicherheit viel Aufmerk-
samkeit in den Medien, und das lockt natürlich auch Gruppierungen an, die sich da gerne mal "dranhängen", also Trittbrettfahrer. Dazu gehört beispielsweise ein Neben-Katholikentag u.a. von PUBLIK-Forum und Co. , der eine "rebellische Alternative" zum "kabarettreifen" Dialog-
prozess-Getue darstellen soll. Ein Blick in die Namensliste der Referenten verrät schon genug: Zum Beispiel Eugen Drewer-
mann, David Berger und der Kopf der österreichischen Pfarrer-Initiative, Helmut Schüller. In einer evangelischen Kirche soll es drei Tage lang um die Themen gehen, "die wirklich wichtig sind", lässt man verlauten.
Wirklich wichtig ist diese Gelegenheit, sich selbst der Öffent-
lichkeit zu präsentieren, auch für Grüppchen von Atheisten,
die seit Wochen in ihren Reihen für Fahrten nach Mannheim trommeln, um dort "Ewiggestrigen und religiösen Eiferern Widerstand zu leisten", und das mit einer "Religionsfreien Zone" in Mannheim und einer an das Kirchentags-Motto ange-
lehnten Kampagne. Sie trägt den Titel: "Endlich mal den Austritt wagen!"...
Da dürfen natürlich auch die Vertreter der Homosexuellen auf keinen Fall fehlen. Auch ihr Motto knüpft etwas an das Katho-
likentags-Motto an: "Einen neuen Aufriss wagen!" - laden sie zu einer "Gay-Sauna" und mehr in ein "schwules Schwitz-
bad"
nach Mannheim ein, um sich in einer "extralangen Katholikentags-Nachtsauna" auf "pilgerndes Frischfleisch"
zu freuen...
Ein "antifaschistischer Arbeitskreis" in Mannheim nebst befreundeten Gesinnungsgenossen  will den Katholikentag lautstark übertönen, z.B. mit einer "Nachttanz-Demo" am
19. Mai. Ein "Aufruf zum Sündigen" soll das Spektakel sein, mit Tanz, Party "und antireligiöser Symbolik" die ganze Nacht hindurch.
Wie man sieht, ist für reichlich Unterhaltung gesorgt.
Und wer noch nach einer religiösen Alternative sucht, der wird vielleicht beim Kongress "Freude am Glauben" fündig, der vom 14. - 16. September in Aschaffenburg stattfindet...



20.04.2012

Die Kirchen engagieren sich in der "Woche für das Leben" - vielleicht etwas halbherzig...?!


- Predigt 3. Sonntag der Osterzeit (22.4.): weiter unten! -
Am morgigen Samstag, 21. April 2012, startet die diesjährige "Woche für das Leben" unter der gemeinsamen Regie der evangelischen und katholischen Kirche. Seit mehr als 20 Jahren geht es in dieser Frühjahrs-
kampagne darum, in der Bevöl-
kerung das Bewusstsein "für den Wert und die Würde des mensch-
lichen Lebens und für seinen Schutz in allen Lebensphasen"
zu schärfen - ein gewaltiger Anspruch, den die Organisatoren da selbst formulieren.        
Da könnte man nun annehmen, dass sich alle möglichen Institutionen und Gremien von der Bischofskonferenz bis zum Zentralkomitee der deutschen Katholiken in einer konzertierten Kraftanstrengung dieser Herausforderung stellen, zumal es
um ein Kernthema geht, um die christliche Nächstenliebe im weitesten Sinne.
Doch dann wird man von der Realität eingeholt, und die kommt doch vergleichsweise bescheiden daher. Morgen gibt's in Freising eine Auftaktveranstaltung (u.a. mit dabei: Kardinal Marx) mit Festgottesdienst und einer Podiumsdiskussion. Und dann gibt's eine ganze Reihe von Initiativen und Veranstal-
tungen, wie man auf der Internetseite von "Woche für das Leben" erfährt. Aber insgesamt geht's doch eher bedächtig zu, auch bei der Öffentlichkeitsarbeit. - Und wer etwa in der Programm-Datenbank des im Mai anstehenden Katholiken-
tages
z.B. nach dem Begriff "Lebensschutz" fahndet, der findet außer einer Ausstellung über die Industrialisierung der Ernährung am Beispiel der Brotherstellung recht wenig. 
Man möge mich da gerne korrigieren, aber etwas "mager" ist das schon, und die Kampagne wirkt eher wie eine leicht lustlos präsentierte und in die Jahre gekommene Pflichtveranstaltung. Noch nicht mal bei "Youtube" gibt's nach meinem Kenntnis-
stand ein zentrales Werbe-Video. - Fazit: An der Basis passiert sicher so manches, aber insgesamt ist der öffentliche "Auftritt" bedauerlicherweise eher bescheiden...!


Kommunionkinder besuchen Senioren  

“Ich bin dann mal da” – Ehrenamtlicher Einsatz  




Katholisches Marienlob im Mai - alles andere als "Götzendienst"...!

- Predigt 3. Sonntag der Osterzeit (22.4.): weiter unten! -

In den meisten katholischen Kirchen finden wir ihn bald wieder: den „Maialtar“, also einen besonders schönen Blumen- und Kerzen-
schmuck für die Marienstatue. Während im Oktober der Rosenkranz im Mittelpunkt steht, ehren wir im Mai besonders Maria als Gottesmutter.
Mittlerweile gibt es sogar schon ökumenische Maiandachten, denn „Maria ist nicht nur katholisch, sie ist auch evangelisch. Protestanten vergessen das leicht.“ (Evangelischer Erwach-
senenkatechismus, S.392) 
 Im theologischen Dialog sind beim Thema schon erfreuliche Fortschritte erzielt worden, doch in den Köpfen vieler evange-
lischer Christen ist immer noch eine deutliche Abwehrhaltung vorhanden. In einer Diskussion in einem Internetforum werfen Protestanten den Katholiken vor, Maria zu Gott zu machen; man betreibe katholischerseits „Götzendienst“, denn nur Jesus Christus sei der Weg zum Heil.
Daher der Eindeutigkeit halber für evangelische Leser:
Wir Katholiken wissen, dass wir uns im Gebet direkt an Gott wenden können. So geschieht es auch in der Regel, z.B. in jeder Heiligen Messe, im Vaterunser usw.- Wir wissen aber auch, dass wir (wie in unserem alltäglichen Leben auch so oft)  Hilfe in Anspruch nehmen dürfen, auch die von Maria. Dabei ist Maria nie eine Konkurrenz für Gott. Ihn allein beten wir an....

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19.04.2012

Atheisten-Vorwurf an Katholiken: Ihr seid immer noch für die Todesstrafe, sagt euer Katechismus!


- Predigt 3. Sonntag der Osterzeit (22.4.): weiter unten! -


Katholiken sind für Atheisten ein rotes (pardon: schwar-
zes!) Tuch. Keine andere religiöse Gruppierung wird von ihnen so oft und so heftig angegriffen. Papst, Vatikan, Zölibat, Sünden der Kirchengeschichte – der Vorrat an Auf-
regern ist schier unerschöpflich und seit Jahrzehnten immer wieder derselbe. 

Nicht zu vergessen als einer der Klassiker: Schriftliche Ver-
lautbarungen und Dokumente der Katholischen Kirche. Da kann man immer mal wieder wunderbar was aus dem Zusam-
menhang reißen und der mehr oder weniger interessierten Öffentlichkeit um die Ohren schlagen.
- Bei den Zuschriften und Kommentaren, die auch mich erreichen, steht neben dem „bösen“ Vatikan gerne auch mal der Katholische Katechismus auf einem der vorderen Plätze, gewissermaßen unter den TOP 10 der Themen, die offenbar für Atheisten, die etwas auf sich halten, geradezu verpflichtend sind....

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Journalist Daniel Gerber sieht überall Fahrräder - oder: Wer hat Angst vorm katholischen Blogger?


- Predigt 3. Ostersonntag (22.4.): weiter unten! -


Daniel Gerber hat sich die deutschen katholischen Blogger mal vorgeknöpft. Sie seien „unaus-
weislich“
(?) wie die zahlreichen Fahrräder in Münster, findet er in einem merkwürdigen Artikel in „TAG DES HERRN“, der katholischen Wochenzeitung der Bistümer Dres-
den-Meißen, Erfurt, Görlitz und Magdeburg. Ob er will oder nicht, überall begegnen sie Daniel Gerber, die Fahrräder – und die Blogs.
„Da kannst du auch nichts machen. Die begegnen einem unweigerlich“, findet er, und das klingt schon fast so ähnlich wie eine Art Phobie. Doch dann lässt er Milde walten: Blogs seien nicht per se negativ....

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